Haushaltsbuch-Apps: Einnahmen und Ausgaben im Überblick

Ausgaben Manager

Die App „Ausgaben Manager“ eignet sich durch ihren übersichtlichen und verständlichen Aufbau gut für Anfänger. Mit der integrierten Bildfunktion kannst du Rechnungsbelege oder Bilder von Produkten, die du gekauft hast, zu deinen Ausgaben hinzufügen. Auf der Startseite der App siehst du auf einen Blick, wie es um dein Einkommen, deine Ausgaben und deinen Kontostand steht. Die Ausgaben der vergangenen Monate lassen sich mit Hilfe interaktiver Diagramme vergleichen. 

Besonders praktisch: Dank eines eingebauten Rechners, kannst du Beträge auseinander- oder zusammenrechnen, ohne die App zu verlassen. Falls du deine Finanzübersicht besonders sichern möchtest, ist zudem die Verwendung eines zusätzlichen Passwortes für die App möglich.

Nachteil: In der App lassen sich keine Daueraufträge hinterlegen, weshalb du mehr Zeit benötigst, um deine Ausgaben jeden Monat auf dem aktuellen Stand zu halten. Wie bei vielen Gratis-Apps musst du dich darüber hinaus auch beim „Ausgaben Manager“ mit relativ viel Werbung arrangieren.

Bluecoins

Der große Pluspunkt von „Bluecoins“ ist die Prognosefunktion. Anhand deiner Einnahmen und Ausgaben zeigt dir die App die voraussichtliche Entwicklung deines Kontostands an. Auf diese Weise kannst du besser abschätzen, wann du dein persönliches Sparziel erreichen wirst oder dir eine größere Anschaffung leisten kannst.

Darüber hinaus kannst du auch bei Bluecoins anhand von Berichts- und Analysefunktionen detailliert sehen, wo dein Geld hinfließt.

 

Finanzchecker

„Finanzchecker“ ist die Haushaltsbuch-App der Sparkassen- und Giroverbände. Sie bietet dir Standard-Funktionen wie das Erfassen von Transaktionen und die Zuordnung der Ausgaben zu verschiedenen Kategorien. Wenn du dein Smartphone um 90 Grad drehst, werden dir Statistiken zu deinen Buchungen angezeigt.

Das Besondere an der App ist, dass du hinterlegen kannst, an wen du Sachen verliehen hast. Dazu kannst du beim Verleihen, Foto, Kontakt und Termin einspeichern und wirst dann vor Fristablauf daran erinnert. Zudem funktioniert die App ohne Werbung. Eine Anmeldung ist ebenfalls nicht nötig.

Der Nachteil: Du kannst keine Unterkategorien anlegen. Darüber hinaus kannst du bei deinen Ausgaben nicht unterscheiden, von welchem Konto du sie bezahlt hast.

Finanzguru

Die „Finanzguru“-App mit Kontoanbindung ist einigen wahrscheinlich schon aus der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ bekannt. Das Besondere: Mit dem Tool kannst du nicht nur deine Finanzen, sondern auch deine Verträge und Abos jederzeit im Blick behalten. Das lohnt sich besonders für Nutzer, die nicht nur einen Handyvertrag, sondern auch noch mehrere Abos bei Streamingdiensten, Fitnessstudios oder sonstigen Anbietern haben, da die App auch einen Wecker anbietet, der dich rechtzeitig an Kündigungsfristen erinnert.

Einnahmen und Ausgaben musst du in der App nicht aufwendig selbst eintragen. Stattdessen kannst du Finanzguru mit deinen Konten verbinden. Daueraufträge lassen sich ebenfalls leicht integrieren.  Durch die Kontoanbindung kann die App jede deiner Ausgaben analysieren und gibt dir Tipps, wo du noch sparen kannst und wie du dein Budget nicht überziehst. Außerdem werden verschiedene Verträge miteinander verglichen und du bekommst Tipps, welches die kostengünstigsten Varianten für dich wären.

 

Ob man diese Tipps als hilfreich oder nervig empfindet, hängt wahrscheinlich von den persönlichen Präferenzen ab. Ein weiterer potenzieller Nachteil der Kontoanbindung ist, dass manuelle Buchungen nicht möglich sind und du für die Nutzung einen eigenen Account erstellen musst. Damit deine gesammelten Finanzdaten sicher sind, kannst du auch für diese App einen extra Pin erstellen.

MoneyControl

Die App „MoneyControl“ eignet sich besonders gut für die Budgetplanung mehrerer Personen wie Familien, WGs oder Paare, da sich Einnahmen und Ausgaben den einzelnen Mitgliedern ganz einfach zuweisen lassen. Das ist auch praktisch, wenn man zusammen in den Urlaub fährt und nicht alles einzeln buchen und bezahlen möchte. Am Ende des Urlaubes kannst du beispielsweise auch einen gemeinsamen Bericht exportieren, der sich nach Kategorien filtern lässt, so dass du sofort siehst, wofür das meiste Geld ausgegeben wurde.

Darüber hinaus kannst du in der App Sparziele erstellen und dir deine Einnahmen und Ausgaben in Form eines Diagramms darstellen lassen.

Moneyfy – Expense Manager

Beim „Moneyfy – Expense Manager“ gelingt die übersichtliche Darstellung der Einnahmen und Ausgaben auf dem Startbildschirm über ein Kreisdiagramm. Die einzelnen Ausgaben lassen sich unterschiedlichen Kategorien zuordnen. Damit es übersichtlich bleibt, solltest du diese allerdings nicht zu kleinteilig werden lassen, da sie im Kreisdiagramm dann nur noch schwer auseinanderzuhalten sind.

Bei der Eingabe von Transaktionen kannst du neben der Auswahl von Bar- oder Kartenzahlung zudem Notizen hinzufügen. Um deine Sparziele zu erreichen, kannst du außerdem eine monatliche Obergrenze für deine Ausgaben festlegen. Ein weiterer Vorteil: Die App unterstützt die Synchronisierung mit deinem Konto bei Dropbox oder Google Drive.

Money Manager

„Money Manager“ ist ein kostenloses, umfangreiches Haushaltsbuch fürs Smartphone, das dir dabei hilft, Einnahmen, Ausgaben und Budgets zu verwalten. In der App kannst du für jede Ausgabe neben dem Betrag eine Beschreibung und Infos wie Datum, Uhrzeit, Zahlungsmethode oder ein Foto des Kassenzettels hinzufügen. Im Gegensatz zu vielen anderen Haushaltsbuch-Apps lassen sich auch wiederkehrende Ausgaben erfassen, die von da an automatisch in deiner Budgetplanung berücksichtigt werden. Zudem gibt es eine Kopierfunktion mit der du beim Eintragen ähnlicher Ausgaben viel Zeit sparen kannst.

Damit du auf einen Blick siehst, wo dein ganzes Geld hingegangen ist, erstellt Money Manager anhand deiner Eingaben verschiedene Statistiken. Diese kannst du dir unter anderem nach Datum oder nach Kategorie anzeigen lassen. Dabei lässt sich für jede Kategorie ein monatliches Budget festlegen, damit du direkt siehst, in welchem Bereich du unter Umständen zu viel ausgibst.

 

Damit deine Finanzdaten in der App sicher sind und nicht jeder sehen kann, wofür du Geld ausgibst, kannst du sie mit einem Pin verschlüsseln. Zudem ist es möglich, deine Daten als Excel-Datei zu exportieren.

Nachteil: Wenn du deine Übersichten nicht nur in der App, sondern auch am Desktop-PC bearbeiten möchtest, musst du dafür die Premium-Version für 4,99 Euro kaufen, wobei die Daten im Hintergrund automatisch synchronisiert werden. Darüber hinaus musst du dich in der Gratis-Version mit einer Menge Werbung arrangieren.

SayMoney

Die Haushaltsbuch-App „SayMoney“ verfügt über zwei Besonderheiten: Sie lässt sich per Spracheingabe steuern und ist werbefrei. Durch verschiedene Sprachbefehle kannst du Ausgaben in dieser App noch schneller erfassen und wenn du möchtest, noch zusätzliche Notizen einfügen. Zudem kannst du in der kostenfreien Version bis zu zehn wiederkehrende Zahlungen hinterlegen.

Deine Einnahmen und Ausgaben werden in der App in verschiedene Kategorien eingeordnet, die du selbst ergänzen kannst. Kategorien unterscheiden sich dabei nur anhand von Farbe und Text.