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in Stolls FondseckeLesedauer: 10 Minuten

Stolls Fonds der Woche Mach´s wie Buffett – Auf die Technologie-Gewinner der Zukunft setzen

Warren Buffett steigt bei Taiwans Chipgigant TSMC ein
Warren Buffett steigt bei Taiwans Chipgigant TSMC ein: Die Investorenlegende bevorzugt oft Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe Wettbewerbsvorteile haben. | Foto: Jessica Hunold erstellt mit Canva

Keine Frage, Investoren sind beunruhigt. Der weltweit führende Taktgeber für die Technologiebranche, die US-Tech-Börse Nasdaq 100, ist nach einer gigantischen Rally auf Richtungssuche. Hatte der Index zwischen Anfang 2010 und Ende 2021 in der Spitze um mehr als 1000 Prozent zugelegt, verlor er seit Herbst über ein Drittel an Wert. Weil im Index auch defensive Werte wie Pepsico, Mondelez, Monster Beverage oder Kraft Heinz enthalten sind, hält sich der „Schaden“ noch in überschaubaren Grenzen.

Auf die in der vergangenen Woche besser als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten in den USA reagierten die Anleger erleichtert. Der Nasdaq 100 gewann an einem einzigen Tag über 7 Prozent an Wert. Die Hoffnung, dass sich die Inflation weiter abschwächen wird, weckt neue Kursfantasien. Ein genauer Blick bei Technologiewerten ist jedoch unerlässlich. Nicht jede Wette wird wohl künftig so aufgehen, wie in den vergangenen Jahren.

Ist der Boden langsam erreicht?

Leider lässt sich die Frage nicht seriös beantworten. Investoren an den Finanzmärkten neigen seit jeher zu Übertreibungen – nach oben wie nach unten! Fest steht jedenfalls, das die Bewertungen so langsam wieder einen Bezug zur Realität erreicht haben. „Kurzfristig kämpfen wir immer noch mit dem Risiko von Zinserhöhungen. Aber wenn man bedenkt, wie stark wachstumsstarke Aktien im letzten Jahr korrigiert haben, sind wir optimistisch, dass bald die Fundamentaldaten anfangen werden, die „Haben“ von den „Habenichtsen“ zu unterscheiden“, argumentiert Lei Qui, Managerin des AB International Technology.

 

In der Tat hob die Flut nach Covid-19 alle möglichen Boote in den Performance-Olymp. Die Liste reicht von unprofitablen Streamingdiensten bis hin zu Fahrdiensten, die nur wenig Geld verdienen. Ein Potpourri unprofitabler Firmen bündelt Goldman Sachs kurioserweise im „Non-Profitable-Tech-Index“. Er umfasst einst hochgeflogene Aktien wie Plug Power, Roku, Peloton oder Cloudflare. Im Laufe der Jahre sind Tech-Start-ups gekommen und gegangen. Die strukturellen Treiber, vor allem die Digitalisierung, sind nicht verschwunden, aber der monetäre Rückenwind hat sich durch die Zinswende in Gegenwind verwandelt: Wachstum zu finanzieren kostet jetzt mehr“, schreiben die Analysten der DJE-Gruppe.

Um zu überleben ist es wichtig, mehr zu tun, als nur mit der Zeit zu gehen. Wer künftig auf Technologie setzen will, sollte deshalb Firmen bevorzugen, die das Zeug haben profitabel zu wachsen, unabhängig davon ob nun das Metaversum oder das selbstfliegende Auto kommt, oder halt nicht.

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