Buffetts Erfolg

Berkshire-Aktie kostet erstmals über 200.000 Dollar

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Die Aktie der Klasse A kostete bei Börsenschluss 202.850 Dollar. Der Preis war damit mehr als 60mal so hoch wie der für Seaboard, dem Unternehmen mit dem zweithöchsten Aktienkurs von in den USA notierten Firmen.

“Das ist ein wichtiger Meilenstein”, sagte Andrew Kilpatrick, der eine Biographie über den Star-Investor geschrieben hat. “Es beweist, wie weit die Dinge inzwischen gediehen sind. Und man beginnt sich zu wundern und sich in den wildesten Träumen vorzustellen, wo das noch hingegen wird.”

Buffett hatte Abstand von einem Aktien-Split genommen - einen Schritt, den beispielsweise Apple und Wal-Mart Stores wählten. Der Milliardär begründete seine Entscheidung damit, dass ein hoher Aktienkurs kurzfristige Spekulanten fernhalten würde.

Darüber hinaus wies Buffett Forderungen nach Einführung einer Dividende zurück. Und Aktienrückkäufe führte er auch nur sehr selten durch.

Diese Strategie hat Buffett die finanzielle Feuerkraft gegeben, sein Unternehmen zum fünftgrößten der Welt zu machen, gemessen am Marktwert - und zwar durch Aktienkäufe und durch Firmenübernahmen.

Berkshire kam Ende 2013 auf mehr als 330.000 Mitarbeiter. Der Nettogewinn schnellte gleichzeitig auf 19,5 Milliarden Dollar hoch, nach 11 Milliarden Dollar im Jahr 2006.

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