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Bundesbank-Statistik Deutsche machen am Aktienmarkt typische Anfängerfehler

Auch zum Beginn des neuen Jahres sind die Aktienkurse wieder auf Talfahrt gegangen. Foto: Andreas Hermsdorf / <a href='http://www.pixelio.de' target='_blank'>pixelio.de</a>
Auch zum Beginn des neuen Jahres sind die Aktienkurse wieder auf Talfahrt gegangen. Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
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Welche Rendite erwirtschafteten deutsche Privathaushalte vor Dividenden, aber auch vor Gebühren und Inflation mit Aktien? Durchschnittlich rund - 0,2 Prozent pro Jahr. Das ist zumindest das Ergebnis einer Auswertung der Geldvermögensstatistiken privater Haushalte der Bundesbank seit 1999 durch das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mit Fonds liegen die deutschen Anleger demnach mit 0,5 Prozent pro Jahr zumindest im Plus. Wichtigste Ursache für das dennoch magere Ergebnis sei prozyklisches Verhalten: Starke Nettokäufe von Aktien und Fonds fielen in den vergangenen gut 15 Jahren vor allem mit euphorischer Börsenstimmung zusammen.



Auch Fondsanleger verpassen oft den richtigen Zeitpunkt

Verkauft wurden die Aktien-Investments hingegen vor allem zu Krisenzeiten wie den Jahren 2002 und 2003 sowie 2008. Das gelte auch für die Besitzer von Investmentfonds. Da auch sie ein schlechtes Timing an den Tag legen, erzielen sie nur selten die nominal von den Fonds erwirtschaftete Kursentwicklung.

Die Auswertung deckt sich laut Capital mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien zum Abschneiden von Privatanlegern. Sie hinken großen marktbreiten Indizes wie Dax oder Euro Stoxx je nach Untersuchung zwischen 1,5 und 4 Prozentpunkte pro Jahr hinterher.

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