Säulen einer ägyptischen Tempelanlage: Die geplante Online-Rentenübersicht soll für mehr Ducrchblick bei den drei Säulen der Altersvorsorge sorgen. Foto: Pexels

Bundeskabinett stimmt zu

Digitale Rentenübersicht startet 2023

Anfang August veröffentlichte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen Referentenentwurf, in dem es Details zur geplanten digitalen Rentenübersicht nannte. Dort sollen Vorsorgesparer alle Rentenansprüche aus allen drei Säulen der Altersvorsorge - nämlich gesetzlicher, privater und betrieblicher Vorsorge - zusammengefasst an einem Ort finden (DAS INVESTMENT berichtete).


Nun stimmte am gestrigen Mittwoch das Bundeskabinett dem Entwurf zu. Nun soll eine "Zentrale Stelle für die Digitale Rentenversicherung" geschaffen werden, die bei der Deutschen Rentenversicherung angesiedelt wird und die Informationen aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge bündeln soll. Die Träger der gesetzlichen, betrieblichen und privaten Alterssicherung sowie Experten für Verbraucherschutz seien eingebunden, um das Projekt zusammen mit dem Bundesfinanzministerium weiter voranzutreiben, so das Bundeskabinett.


Anders als ursprüglich vorgesehen, soll die digitale Übersicht nicht ab Herbst 2022 sondern erst ab 2023 allgemein verfügbar sein. Davor startet sie als Modellprojekt.

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