BVI-Depotbank-Statistik: BNP Paribas führt in zwei Kategorien

BVI-Depotbank-Statistik: BNP Paribas führt in zwei Kategorien

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Die Depotbanken in Deutschland verwahrten Ende 2012 fast 1.300 Milliarden Euro in gut 6.000 inländischen Fonds. Das geht aus der Depotbank-Statistik des Bundesverbands Investment und Asset Management (BVI) hervor.

BNP Paribas Securities Services (Zweigniederlassung Frankfurt) führt in gleich zwei Kategorien. Mit verwahrten Assets von 187,5 Milliarden Euro landet die Depotbank auf dem ersten Platz der Gesamtwertung. Und auch in der Gruppe der Wertpapier-Spezialfonds führt die Depotbank der BNP Paribas mit 183,7 Milliarden Euro die Statistik an.

Zweitplatzierte in der Gesamtstatistik ist die State Street Bank mit 176,9 Milliarden Euro, gefolgt von The Bank of New York Mellon SA/NV (Asset Servicing, Niederlassung Frankfurt) mit 132,2 Milliarden Euro.

Bei den Wertpapier-Publikumsfonds liegt die State Street Bank mit einem verwahrten Vermögen von 79,9 Milliarden Euro vorne, gefolgt von der DekaBank Deutsche Girozentrale mit 35,4 Milliarden Euro und der DZ Bank mit 26,6 Milliarden Euro.

In der Gruppe der Wertpapier-Spezialfonds belegen The Bank of New York Mellon SA/NV mit 121,7 Milliarden Euro und J.P. Morgan mit 108,7 Milliarden Euro den zweiten und den dritten Platz.


Hintergrundinfo: Der BVI hat seine in Zusammenarbeit mit dem „Praxisforum Depotbanken“ erstellte Depotbank-Statistik erweitert. Neben den inländischen Investmentvermögen der Mitglieder des BVI umfasst die Statistik nun auch deutsche Fonds von Anbietern außerhalb des BVI Mitgliederkreises. Zudem melden die Depotbanken auch Investmentfonds, die ausländische Anbieter in Deutschland aufgelegt haben, sowie die Vermögen in Abwicklung befindlicher Fonds.

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