Grafik: Bundesverband Investment und Asset Management

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BVI-Investmentstatistik

Mehr Geld für die Fondsbranche – aber nicht in Aktien

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Der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) veröffentlicht die aktuellen Zahlen seiner Investmentstatistik: Im Februar 2014 nahm die deutsche Fondsbranche 8,9 Milliarden Euro netto ein. Das ist deutlich mehr als die 7,7 Milliarden Euro aus dem Januar. Spezialfonds hatten einen Zufluss von 5,8 Milliarden Euro, in direkt verwaltete Mandate flossen 1,6 Milliarden Euro und der Anteil der Publikumsfonds lag bei 1,5 Milliarden Euro. Unter Letzteren fragten Anleger besonders Mischfonds (plus 1.170 Millionen Euro) und Rentenfonds (plus 1.400 Millionen Euro) nach.

Wieder einmal mies lief es dagegen für Aktienfonds, aus denen Anleger im Februar 906 Millionen Euro abzogen. Schon im Januar holten sie noch mehr, nämlich 1.294 Millionen Euro ab. Dank guter Aktienmärkte stieg das in Aktienfonds verwaltete Volumen trotzdem seit Jahresanfang um 2 Milliarden Euro auf nunmehr 268 Milliarden Euro.

Eine weitere aktuelle Erkenntnis fürs Jahr 2013: Der deutsche Anteil am europaweiten Fonds-Neugeschäft liegt mit zirka 25 Prozent bei einem überdurchschnittlich hohen Wert. Der Anteil des deutschen Fondsmarktes am Gesamtbestand von 9,8 Billionen Euro beträgt hingegen knapp 20 Prozent. Publikumsfonds und Spezialfonds sammelten in Deutschland 2013 zusammen 95 Milliarden Euro ein. Europaweit waren es 401 Milliarden Euro netto.

Der BVI schaute sich zudem den Trend an, Portfolio-Management und Administration zu teilen. Bei Spezialfonds nimmt diese Arbeitsteilung zu. 2010 lagen noch knapp 60 Prozent des Vermögens in einer Hand. 2013 betrug der Anteil 41 Prozent.

Beim Rest teilen sich Management und Administration auf spezialisierte Dienstleister auf. Das Portfolio-Management übernimmt zu einem Drittel der Konzern selbst und zu zwei Dritteln jemand anderes.

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