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Capital Group zu US-Zwischenwahlen „Gute Aussichten für Aktienanleger“

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Für Unternehmen bedeutet die neue Mehrheitsverteilung zwischen Demokraten und Republikanern im Kongress, dass der politische Status quo für die nächsten zwei Jahre voraussichtlich bestehen bleibt. Auch Aktienanleger hätten mit politischem Stillstand in den USA vermutlich kein allzu großes Problem. Darauf deutet bereits die Rallye am Tag nach der US-Zwischenwahl hin. Und damit nicht genug: Die nachfolgende Grafik zeigt, wie sich der US-Aktienindex S&P 500 in Jahren mit Mehrheitsverschiebungen im Kongress entwickelt hat:

2. Begrenzte Zusammenarbeit zwischen Demokraten und Republikanern

In einigen Politikbereichen werden Demokraten und Republikaner in den USA in den kommenden Jahren jedoch sehr wohl zusammenarbeiten. Schließlich ist es für beide Parteien sinnvoll, bei den Präsidentschaftswahlen 2020 Ergebnisse für die Wähler vorweisen zu können. Die Prognose, wo Schnittmengen bestehen, ist im aktuellen Umfeld allerdings eine Herausforderung. Am vielversprechendsten sind erhöhte Infrastrukturausgaben, neue Grenzwerte für die Arzneimittelpreise, eine Mindestlohnerhöhung und bezahlter Familienurlaub.

3. Es geht um 2020

Die Kampagne der US-Regierung für die Präsidentschaftswahl begann mit den Zwischenwahlen. Alle künftigen Schritte Trumps müssen in diesem Zusammenhang gesehen werden. Was auch immer in den kommenden zwei Jahren passiert, jeder politische Zug wird von Marktbeobachtern hinsichtlich der Auswirkung auf die Präsidentschaftswahl analysiert. Auf legislativer Seite werden die Demokraten voraussichtlich zahlreiche politische Reformen anstoßen, die keine Chance haben, eine Mehrheit im Senat zu finden, doch die Agenda für 2020 zum Glänzen bringen. Dazu zählen Vorschläge zur Reichensteuer, eine Rücknahme der Senkung der Körperschaftsteuer und möglicherweise sogar die Erhöhung der Sitze im Obersten Gerichtshof der USA.

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