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Nestlé-Mineralwasser in einem Supermarkt in Los Angeles: Seit 1923 erhalten Aktionäre des Schweizer Markenartiklers eine Gewinnbeteiligung; seit 1997 steigt diese jährlich.

Capital Group zum US-Markt

Mit Geduld in etablierte Unternehmen investieren

In der ersten Jahreshälfte 2019 hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ihre Geldpolitik erheblich gelockert. Im Juli senkte sie den Leitzins sogar – erstmals seit mehr als zehn Jahren. Für die kommenden Wochen und Monate gehen Analysten und Marktbeobachter von weiteren Zinssenkungen aus. Anlegern, die in Aktien investiert sind, kommt eine solche Geldpolitik durchaus gelegen.

Das Wirtschaftswachstum dürfte aufgrund der lockereren Geldpolitik weiter anhalten. In der Spätphase eines Konjunkturzyklus entstehen indes etwa Engpässe am Arbeitsmarkt. Aus diesem Grund und wegen der internationalen Handelskonflikte sowie der jüngsten, gedrehten Zinsstrukturkurve sollten sich Anleger jetzt auf eine ausgeprägte Marktvolatilität einstellen.

Wertzuwachs und laufender Ertrag

Eine Investmentstrategie, die gleichermaßen auf Wertzuwachs und laufende Erträge setzt, kann für Stabilität in Portfolios sorgen – gerade, wenn technologische Disruption, Globalisierung und Veränderungen im Welthandel die Märkte irritieren. Sie sollte Chancen nutzen, wo immer diese entstehen.

Dieses Ziel verfolgt der Luxemburger Fonds Capital Group Investment Company of America (LUX) (CGICA). Er baut auf der gleichnamigen Strategie auf: Fonds und Strategie investieren vorwiegend in Aktien, die in der Vergangenheit Dividenden gezahlt haben. Dieser Ansatz dürfte langfristig erfolgreicher sein als reine Value- oder Growth-Ansätze.

Welche Aktien halten sich in volatilen Marktphasen gut?

Quellen: Capital Group, FactSet. Stand 30. Juni 2019. Berücksichtigt sind die letzten acht Zeiträume, in denen der S&P 500 um mehr als 15 Prozent fiel. CGICA = Capital Group Investment Company of America (LUX). Stand 30. Juni 2019.

Dividendenzahler können Portfolios abfedern

Nicht alle Aktien reagieren auf wirtschaftliche Herausforderungen gleich. Während der letzten acht größeren Abschwünge hielten sich einige Sektoren besser als andere, zum Beispiel der Bereich Konsumgüter. In diesem Segment profitierten Anleger auch während der zurückliegenden Abschwünge von hohen Dividendenzahlungen. Dividenden können die Erträge also mitunter stabilisieren, wenn die Kurse insgesamt fallen.

Fazit: Dividendenzahlungen als stabilisierender Ansatz

Dividenden sind eine berechenbare Ertragsquelle. Sie sorgen für stetige Einnahmen, selbst wenn die Aktienkurse fallen. Verglichen mit Aktienrückkäufen, durch die ebenfalls Kapital an die Aktionäre fließt, sind Dividenden meist stetiger und unabhängiger von der Kursentwicklung. In turbulenten Marktphasen können sie das Anlegerportfolio abfedern.

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