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Carmignac: Schwellenländer und Firmenanleihen

Edouard Carmignac und sein Manager-Team, Foto: Carmignac
Edouard Carmignac und sein Manager-Team, Foto: Carmignac
Das Management-Team von Edouard Carmignac sieht in der  Anhebung des Lebensstandards in den Schwellenländern nach wie vor das wichtigste Investment-Thema. Der Inflationsdruck in diesen Ländern hält die Manager aber davon ab, den Anteil zu erhöhen. So gewichtet Carmignac Schwellenländer in seinem Aktienfonds Investissement nach wie vor mit rund 33 Prozent. Gelegenheiten, wie beispielsweise die Schwäche der chinesischen Börsen, nutzte man, um Beteiligungen im Finanzsektor auszubauen, heißt es von Carmignac.

Grundsätzlich hat Carmignac  den Anteil an defensiven Werten deutlich gesenkt, um stärker vom Weltwirtschaftswachstum zu profitieren. Gesenkt hat er auch Goldbergbautitel. Dennoch bewertet er das Edelmetall als ein geeignetes Absicherungsmittel in einem Marktumfeld, in dem Deflationsbefürchtungen in den Industrieländern Staatspapiere und Währungen schwächen.

Insbesondere sieht Carmignac einen günstigen Zeitpunkt für den Einstieg in hochverzinsliche Unternehmensanleihen. „Die Finanzierung etwas stärker verschuldeter Unternehmen, die dennoch eine gute Prognose aufweisen, ist in einem Aufschwung durchaus denkbar“, so Carmignac.

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