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Carsten Maschmeyer: 1 Million Euro für die Kanzlermemoiren?

Offenbar steht Carsten Maschmeyer für ordentlich Quote im Fernsehen: Rund zwei Monate nach dem NDR nimmt sich auch der Spiegel der politischen Verflechtungen des Gründers des Finanzvertriebs AWD an.

In einer am Freitag veröffentlichten Meldung wurden erneut offensichtlich lange zurückliegende Altfälle von Fehlberatung kolportiert, garniert mit Aussagen der Verbraucherzentrale.

Laut Spiegel Online soll Maschmeyer nach Schröders Ausscheiden aus dem Amt einen Vertrag mit Schröder geschlossen haben und ihm rund eine Million Euro für dessen Memoiren gezahlt haben.

Einen Nachweis für die Behauptung, dass die Million von Maschmeyer zu Schröder geflossen sein soll, lieferte das Nachrichtenmagazin zunächst nicht. Stunden nach der Veröffentlichung wurde die Meldung jedoch dahingehend ergänzt, dass Maschmeyer die Zahlung gegenüber dem Spiegel bestätigt habe. Demnach habe Maschmmeyer von Schröder die Rechte an dessen Buch erworben und diese später weiterverkauft, wobei er mehrere hunderttausend Euro verdient hätte. Schröder ließ ausrichten, "dass er zu Privatangelegenheiten keine Auskunft gibt".

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