Carsten Maschmeyer Bezahlt AWD-Gründer PR-Profis als Online-Fans?
Die Namen der Nutzer, die sich auffallend positiv über Maschmeyer, Ferres und Slomka äußerten, tauchten laut „Tagesspiegel“ in vielen unterschiedlichen Foren immer wieder auf. Ohne jedoch an anderer Stelle im Internet Spuren zu hinterlassen: Es könnte sich um Fake-Profile handeln – speziell angelegt, um ebensolche imageaufpolierenden Kommentare im Internet zu verbreiten, vermutet der „Tagesspiegel“. Die Fotos einiger dieser Nutzer ließen sich zudem gänzlich anderen Personen zuordnen.
Tatsächlich beschäftigen sich mittlerweile viele Agenturen mit „Reputationsmanagement“, wie der Fachbegriff für die Arbeit an einem positiven Image lautet. Die Kommuniktionsagentur Maschmeyers CNC Communications habe sich auf Nachfrage des „Tagesspiegel“ allerdings von einer solchen Vorgehensweise distanziert, schreibt das Magazin. Falls sich die mit akribischer Recherche und vielen Beispielen untermauerten Vorwürfe des „Tagesspiegel“ erhärteten, hätte sich der umstrittene Finanzmogul, der mittlerweile in einer TV-Sendung über Start-ups mitwirkt und sich in einer Biographie ins rechte Licht zu rücken suchte, in Sachen Public Relations ein echtes Eigentor geschlossen.
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