V.l.n.r.: Bettina und Bert Rürup, Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer auf dem Bundespresseball 2009: Maschmeyer ist nach eigener Aussage "sehr dafür, die Riester- und die Rürup-Rente zu nutzen". Foto: Getty Images

V.l.n.r.: Bettina und Bert Rürup, Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer auf dem Bundespresseball 2009: Maschmeyer ist nach eigener Aussage "sehr dafür, die Riester- und die Rürup-Rente zu nutzen". Foto: Getty Images

Carsten Maschmeyer

„Bin sehr dafür, die Riester-Rente zu nutzen“

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Anlässlich des Erscheinens seines Buchs „Die Millionärsformel“ teilt Carsten Maschmeyer, Ex-Chef und Gründer des umstrittenen Finanzvertriebs AWD, Im gespräch mit dem Handelsblatt ein paar Anlagetipps mit. DAS INVESTMENT.com fasst zusammen.

Dax-ETFs machen aus 300 Euro monatlich eine halbe Million

Maschmeyer erklärt unter anderem, wie man aus monatlich 300 Euro eine halbe Million Euro machen kann. Er schlägt einen Sparplan vor, der in Dax-ETFs investiert. Wenn man die Entwicklung des deutschen Leitindex seit 1948 betrachtet, seien Renditen von mehr als 7 Prozent möglich, sagt er. Auch das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts zeige, dass es keinen Zeitraum gibt, in dem jemand Aktien 15 Jahre und länger gehalten und einen Verlust gemacht hat.

Die Deutschen müssten das systematische Aktiensparen lernen, so Maschmeyer weiter. Denn die Zeiten von Sparbuch und Lebensversicherung seien vorbei. „Heute würde ich aufgrund des viel zu niedrigen Garantiezinses zu keiner Lebensversicherung mehr raten.“

"Die Förderung ist hier der Renditeturbo“

Raten würde Maschmeyer hingegen zur Altersvorsorge, die vom Arbeitgeber oder vom Staat unterstützt wird. Wenn die Möglichkeit besteht, die betriebliche Altersvorsorge – unterstützt vom Arbeitgeber – zu betreiben, lohne sich das, sagt er. „Da können aus einem angesparten Euro schnell zwei werden“.

„Ich bin sehr dafür, im Rahmen der möglichen Grenzen, sowohl die Riester- als auch die Rürup-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge zu nutzen“, so Maschmeyer weiter. „Die Förderung ist hier der Renditeturbo.“ Sparen statt Starbucks

Auch junge Geringverdiener könnten etwas für die Altersvorsorge zurücklegen, erklärt Maschmeyer. Denn wer früh anfängt, könne sein Geld für sich arbeiten lassen. Und kleinere Summen wie zum Beispiel fünf Euro am Tag ließen sich im täglichen Leben leicht einsparen. „Wie gerne und wie oft lässt man diese berühmten fünf Euro bei der Kaffeekette Starbucks?, fragt Maschmeyer. Dabei schmecke der Kaffee auch Zuhause und im Büro gut. Und auch wer clever einkaufe, könne viel Geld sparen.

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