Central startet Pflege-Bahr-Tarif

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Beim Tarif Central.Pflege sichert ein 20-Jähriger mit einem Beitrag von 10 Euro (ohne staatlichen Förderbetrag von 5 Euro) eine maximale monatliche Leistung von 1.890 Euro ab. Ein 50-Jähriger zahlt einen monatlichen Beitrag von 11 Euro für eine Leistung von 630 Euro. Wie gesetzlich vorgesehen garantiert die Central je nach Pflegestufe 100 (Pflegestufe III), 30 (Pflegestufe II), 20 (Pflegestufe I) oder 10 (Pflegestufe 0) Prozent der Versicherungsleistung. Eine Gesundheitsprüfung sei nicht erforderlich.

Die Versicherungsleistung kann frühestens fünf Jahre nach Abschluss der Versicherung in Anspruch genommen werden. Diese Wartezeit entfällt aber, wenn der Versicherte in Folge eines Unfalls gepflegt werden muss. Um den staatlichen Zuschuss muss sich der Kunde nicht selbst kümmern, die Central beantragt diesen für ihn.

Mehr Leistung bei Central.PflegePlus

Mit dem Central.PflegePlus bekommen Kunden höhere Leistungen. Der Tarif unterscheidet zwischen häuslicher und teilstationärer sowie vollstationärer Pflege. Bei einem vollstationären Aufenthalt leistet die Central in den Pflegestufen I, II und III zu 100 Prozent. Versicherte mit Pflegestufe III müssen keinen Beitrag mehr zahlen.

Die Central zahlt außerdem einmalig das doppelte monatliche Pflegegeld, wenn der Versicherte erstmals in eine Pflegestufe (Pflegestufe I bis III) eingestuft wird. Bis zu 9.000 Euro kann das ausmachen. Damit können Angehörige zum Beispiel die Wohnung oder das Haus behindertengerecht umbauen lassen.

Für eine monatliche Rente von 600 Euro zahlt ein 20-Jähriger beim Central.PflegePlus einen monatlichen Beitrag von 6,35 Euro.  Ein 50-Jähriger sichert sich die 600 Euro zu einem Monatsbeitrag von 31,43 Euro.

In diesem Tarif besteht der Krankenversicherer auf eine Gesundheitsprüfung, die Wartezeit beträgt ein Jahr. Über ein Optionsrecht können Versicherte zwischen ihrem 30. und 55. Lebensjahr den Versicherungsschutz alle fünf Jahre ohne erneute Gesundheitsprüfung aufstocken.

Die Central gehört zu den ersten Versicherern, die einen Pflege-Bar-Tarif anbieten. Anfang der Woche hatte die Stiftung Warentest die Produkte der Barmenia und Huk-Coburg untersucht (DAS INVESTMENT.com berichtete).

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