Chefökonom Gerhard Winzer

Geldpolitik in Schieflage

Straßenszene in Karlsruhe: Die demografische Entwicklung beeinflusst das Zinsniveau. | © imago images/Carmele/tmc-fotografie.de

Straßenszene in Karlsruhe: Die demografische Entwicklung beeinflusst das Zinsniveau. Foto: imago images/Carmele/tmc-fotografie.de

Notenbankern gehen langsam die Möglichkeiten aus, die Wirtschaft mit niedrigen Zinsen anzukurbeln. Gerhard Winzer, Chefökonom der Erste Asset Management, sagt, welche Alternativen es gibt.

Das Arsenal an Werkzeugen, die Zentralbanken zur Bekämpfung von Rezessionen zur Verfügung stehen, ist ziemlich leer geräumt. Damit steigt der Druck auf die Fiskalpolitik, einen größeren Anteil in der Steuerung der Konjunktur zu übernehmen.

Nach dem abgetretenen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hat auch der scheidende Gouverneur der Zentralbank im Vereinigten Königreich (Bank of England), Mark Carney, auf die Gefahr hingewiesen, dass Zentralbanken nicht mehr in der Lage sein würden, dem nächsten größeren Abschwung ausreichend mit Leitzinssenkungen zu...

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