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Chefstrategin von Merril Lynch über US-Aktien

Dollaranstieg treibt Bewertungen von US-Aktien an

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Auf den Zeitraum zwischen 1995 und 2002, als der Dollar kletterte, verwies Subramanian in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für den Standard & Poor’s 500 auf Basis der erwarteten Gewinne erreichte im Dezember 1999 seinen Höhepunkt bei 26,9, nach 12,6 im Januar 1995, wie Daten von Bloomberg belegen.

Auch während des Dollar-Anstiegs zwischen 1978 und 1985 stiegen die Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf Basis des erwarteten Gewinns, wie die in New York tätige Strategin schreibt. Der Dollar-Index, der den Dollar gegenüber dem Euro und fünf weiteren Hauptwährungen abbildet, hat sich in dem Zeitraum mehr als verdoppelt.

Ein Anstieg beim Dollar um zehn Prozent verringere die Gewinne im S&P 500 um drei bis vier Dollar je Aktie, schrieb Subramanian. Strategen der Wall Street rechnen für dieses Jahr mit einem Gewinn je Aktie von 123,13 Dollar für den Index, wie eine Bloomberg-Umfrage zeigt.

„Historisch haben die Märkte eine Tendenz, über diese Auswirkungen hinaus zu blicken, was zu einem stärkeren Wachstum führt“, schrieb Subramanian. Dieses Muster herrscht laut ihrer Studie seit Beginn des aktuellen Dollar-Anstiegs 2008 vor.

Als Treiber für die Entwicklung von multinationalen Unternehmen sieht die Strategin eher das Wirtschaftswachstum als Devisenkursveränderungen. Sie verweist auf den GLOBALcycle, einen Indikator, den die Bank aus Konjunkturindizes abgeleitet hat. Für dieses Jahr zeigt der Indikator an, dass das weltweite Wachstum über der Schätzung von Merrill von 3,5 Prozent liegen dürfte.

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