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Christoph Bruns von Loys „Der Dax ist ein Problemindex“

Christoph Bruns ist Fondsmanager, Teilhaber und Vorstand bei Loys. Foto: Stefanie Preuin
Christoph Bruns ist Fondsmanager, Teilhaber und Vorstand bei Loys. Foto: Stefanie Preuin

„Ich kann das Gejammer nicht nachvollziehen.“ So kommentierte Fondsmanager und Loys-Inhaber Christoph Bruns die allgemeine Stimmung in Bezug auf den Ölpreis im Gespräch mit Asscompact. Für die deutsche Wirtschaft sei der niedrige Ölpreis überwiegend sehr positiv, so Bruns. Schließlich profitierten die Unternehmen davon in Form niedrigerer Energie- und Rohstoffkosten.

„Der schwache Jahresauftakt an den deutschen Börsen hat nichts mit der konjunkturellen Lage zu tun“, so Bruns weiter. Er gibt US-Investoren, die einen großen Teil der deutschen Aktien halten, die Schuld am jüngsten Ausverkauf. Der deutsche Aktienmarkt leide darunter, dass es den USA derzeit nicht so gut geht. 

H-Dax statt Dax

In einem Jahr werde der Dax höher stehen, so Bruns weiter. Allerdings ist für ihn der deutsche Leitindex nicht die beste Wahl. „Der Dax ist ein Problemindex“, sagt er. Einige Indexmitglieder wie etwa VW, die Versorger Eon und RWE oder die Commerzbank und die Deutsche Bank hätten strukturelle Probleme, so dass sie „den Dax wie ein Bremsklotz unten halten“ würden.

Und was wäre die Alternative? „Man sollte lieber den H-Dax betrachten, in dem auch der deutsche Mittelstand vertreten ist“, empfiehlt Brunst. Da sehe es deutlich besser aus. 

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