Citigroup verquickt Fonds- und Brokergeschäft

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Die US-Finanzgruppe Citigroup steht im Verdacht, Fondsanlegern mehr als 90 Millionen US-Dollar vorenthalten zu haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Die Millionensumme sparte die Fondsgesellschaft der Citigroup ein, indem sie eine andere Tochtergesellschaft des Konzerns damit beauftragte, ihre Wertpapierorders auszuführen. Dabei erhielt sie Preisnachlass. Anleger der Investmentfonds, die Citigroup Global Markets gemeinsam mit der Smith Barney Fund Management verwaltet, klagten vor einem Gericht in Manhattan. Ihr Vorwurf: Die beiden Unternehmen hätten die Erträge des Fonds vor ihren Kunden verheimlicht. Die Klage wegen dieses Vorwurfs gegen den Citigroup-Manager Thomas W. Jones und Lewis E. Daidone von Smith Barney wies der Bundesrichter William H. Pauley III gestern ab. Den Anlegern seien alle Informationen über die Gebührenzahlungen aus dem Fonds offen gelegt worden. Gleichzeitig gab der Richter den Klägern die Chance, ihre Forderungen am 19. Oktober in einem neuen Verfahren geltend zu machen.

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