Mehr Sicherheit, mehr Tempo, mehr Komfort: Aus dem VW Käfer wurde der VW Beetle, aus der traditionellen Fondspolice wird die flexible Vermögensverwaltung mit Anlauf- und Ausstiegsmanagement. (Foto: Konstantinos Moraiti/ Fotolia)

Mehr Sicherheit, mehr Tempo, mehr Komfort: Aus dem VW Käfer wurde der VW Beetle, aus der traditionellen Fondspolice wird die flexible Vermögensverwaltung mit Anlauf- und Ausstiegsmanagement. (Foto: Konstantinos Moraiti/ Fotolia)

CleVesto Balance

Helvetia Leben geht sukzessiv in aussichtsreiche Märkte

Würden die Börsenweisheiten des Aktiengurus André Kostolany ewig gelten, wäre Altersvorsorge kein Problem: Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen – und nach dem Aufwachen ist man reich.

So einfach ist es heute nicht mehr: Je volatiler der Markt, desto wichtiger ist die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg ist. Das gilt auch für traditionelle Fondspolicen: Sie streuen zwar das Portfolio, sind aber dem Auf und Ab der Märkte mehr oder weniger ebenfalls ausgesetzt.

Dem setzt die Helvetia Leben ein aktives Vermögensmanagement entgegen und hat mit CleVesto Balance ein neues fondsgebundenes Produkt für Einmalanlagen entwickelt. Die Idee: Der Einstieg in aussichtsreiche Märkte erfolgt nicht auf einen Schlag, sondern sukzessive.

Gleiches gilt für den Ausstieg. Darüber hinaus wird die Strategie der Marktentwicklung laufend angepasst. Um die prognostizierten Renditen zu erwirtschaften, sollte die Laufzeit wenigstens zehn Jahre betragen.

Investitionsquote nach Risikoprofil

Das Prinzip funktioniert so: Zunächst fließen die mindestens 7.000 Euro Anlagekapital in das Sicherungsvermögen der Helvetia. Verluste sind beim Sicherungsguthaben ausgeschlossen, da das Geld in den Deckungsstock der Helvetia investiert wird.

Über drei Jahre hinweg wird dann monatlich in den vom Kunden je nach Risikobereitschaft gewählten Vermögensplan umgeschichtet: dynamisch, ausgewogen oder konservativ. Je nach Profil verbleiben bis zu 30 Prozent des Kapitals im Sicherungsguthaben.

Die Pläne investieren in verschiedene Anlagestrategien, die aktiv gemanagt werden. Entweder von der Vontobel-Bank, die in internationale Aktien-, Länder, Regionen- und Branchenfonds, in Standardwerte-Aktienfonds in Europa und Nordamerika sowie in europäische Rentenfonds investiert.

Oder von HSBC Global Asset Management mit den Themenschwerpunkten globaler Wandel und Nachhaltigkeit oder Regionen und Schwellenländer. Weiterer Vorteil: Obwohl das Geld als Einmalbeitrag investiert wird, kann der Kunde über 36 Monate vom Vorteil des Cost-Average-Effekts profitieren.

Bei hohen Anteilspreisen werden weniger Papiere, bei niedrigeren Kursen entsprechend mehr Anteile gekauft. Die Volatilität der Aktienmärkte bietet so Potenzial für höhere Erträge.

Das „Rebalancing“-Konzept (siehe Grafik unten) sieht zudem vor, Schwankungen über die Laufzeit auszugleichen. „Wir stellen die ursprüngliche Gewichtung des Kapitals immer wieder neu her“, erklärt Guntram Overbeck, Produktmanager der Helvetia.

Dadurch kann vermehrt in die Strategien mit Aufholpotenzial investiert werden. Je näher das Ende der Laufzeit rückt, desto stärker wird das aufgebaute Vermögen wieder in das Sicherungsguthaben umgeschichtet. Dessen Mindestanteil beträgt dann je nach gewählter Variante zwischen 65 und 100 Prozent.



Manche Wahrheiten gelten nicht mehr

Die Zeiten, in denen ein Stirnrunzeln wie das des früheren US-Notenbankchef, Alan Greenspan ausreicht, um die Börsenbarometer weltweit ansteigen oder in den Keller rauschen zu lassen, erlebte der 1999 verstorbene Kostolany nicht mehr.

Heute, angesichts global vernetzter Finanzmärkte und Zinsen im Permafroststadium, hätte er die eine oder andere seiner Börsenweisheiten sicherlich anders formuliert. Und Schlaftabletten beim Investieren ganz bestimmt weggelassen.

>> Zum Interview mit Guntram Overbeck, Leiter Produktmanagement Helvetia Leben

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