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Comeback 5 Gründe für japanische Aktien

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5. Japan kann als stark streuendes Element im Multi-Asset-Sektor gelten

Zwar hat es den Anschein, dass es wieder Gründe gibt, in Japans Titel zu investieren. Tatsächlich aber waren sie aus Sicht der Allokation nie ganz verschwunden. Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass das Land stark risikostreuende Eigenschaften aufweist. Um die Auswirkungen einer Allokation in japanischen Aktien zu veranschaulichen, haben wir für den Zeitraum ab Dezember 2006 bis Anfang Mai 2017 eine Simulation mit zwei Multi-Asset-Portfolios durchgeführt – eines mit einem Engagement in Japan und das andere ohne ein solches.

Die Daten zeigen, dass ein Engagement in Japan in Yen (JPY) die Performance verbesserte, wenn auch nur leicht. Gleichzeitig wurde die Volatilität des Portfolios insgesamt stark reduziert. Im oben genannten Zeitraum betrug die annualisierte Rendite des Portfolios ohne Japan 5,9 Prozent. Das Portfolio mit einem Engagement in Japan in JPY hingegen erzielte eine bessere Performance und wies eine annualisierte Rendite von 6,2 Prozent aus. Das Portfolio ohne Japan legte zudem eine deutlich holprigere Fahrt hin: Es generierte eine annualisierte Volatilität von 8,8 Prozent. Die Volatilität des Portfolios mit einem Engagement in Japan hingegen war gleichmäßiger und betrug 7,7 Prozent. Für den japanischen Markt, und indirekt für den Yen, wurde gezeigt, dass er ein wirklich diversifizierendes Element in einem globalen Portfolio ist.

OYSTER Japan Opportunities Fund:
Ein Fonds, der mit Überzeugung verwaltet wird und flexibel an jedes Marktumfeld angepasst werden kann.

Seitdem er im Februar 2013 die Verwaltung des OYSTER Japan Opportunities Fund übernahm, ist es Joel Le Saux gelungen, eine Performance zu erreichen, die im obersten Zehntel der Vergleichsgruppe Lipper Japan Equity liegt. Mit einer Gesamtrendite von 103,2 Prozent in JPY (01.02.2013 bis 30.06.2017, Anteilsklasse R JPY PR) war die Performance des Fonds im genannten Zeitraum um 18,1 Prozent besser als der Topix Net Return. Dabei war die Volatilität im Universum der japanischen Aktienfonds mit am niedrigsten (oberstes Zehntel, annualisierte Volatilität 15 Prozent vs. 16,2 Prozent beim Topix Net Return und 17,6 Prozent beim Durchschnitt der Lipper-Vergleichsgruppe).
Möglich wurden diese Ergebnisse durch den vom Managementteam verfolgten flexiblen Anlagestil. Joel Le Saux und Finanzanalystin Yoko Otsuka konzentrieren ihr Research auf zwei Arten von Unternehmen:

  • langfristige Erfolgsgeschichten, die gegenüber dem Konjunkturzyklus widerstandsfähig sind
  • Aktien großer Unternehmen, die sensibel auf makroökonomische Faktoren reagieren

Die Kombination dieser zwei sehr komplementären Arten von Aktien ermöglicht den Aufbau eines robusten und auf Überzeugung ausgerichteten Portfolios aus 40-60 Titeln, das in Bezug auf Anlagestile, Höhe der Marktkapitalisierung und Engagement im Inland vs. Export unvoreingenommen ist.

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