Andreas Harms (Redakteur)Aktualisiert am 28.01.2020 - 17:34 Uhr

Comgest, Tungsten, Acatis Das steckt hinter den Namen der Fondshäuser (Teil II)

Acatis

Acatis

Wer hinter Acatis immer einen tieferen Sinn vermutete oder erhoffte, liegt falsch. Denn der Name ist künstlich, von einem Computer erschaffen. Ursprünglich hieß die von Fondsmanager Hendrik Leber 1994 gegründete Firma noch Acato. Doch das war der Cato GmbH zu ähnlich, einem Finanzdienstleister, der sich 1998 mit Trithan und Conto zu Tecis zusammenschloss.

Also musste etwas Neues her. Der Computer setzte Silben zusammen und schlug so verschiedene Namen vor. Einzige Vorgabe war, dass sie mit einem A beginnen. Anschließend entschied die Großfamilie Leber am runden Tisch mithilfe von Stimmzetteln. Den Ausschlag gab Lebers achtjähriger Neffe Onno, der heute als Anästhesiearzt an der Uniklinik Frankfurt arbeitet. Wie doch die Zeit vergeht.

Ebenfalls mit im Rennen waren die Namen Acatus und Armida, in Anlehnung an die gleichnamige Oper von Gioachino Rossini.

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