Commerz Real will sechs Container-Riesen platzieren

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Die Commerzbank-Tochter Commerz Real will noch in diesem Jahr Anlegergelder für sechs Containerschiffe mit Stellplatzkapazitäten von mehr als 12.000 Standardcontainern (TEU) über Fonds einsammeln. Der Anfang ist bereits gemacht. Der gerade erst gestartete CFB-Fonds 167 wurde exklusiv für die Commerzbank aufgelegt. Die 130 Millionen Dollar Eigenkapital waren innerhalb von zehn Tagen zusammen.

Der Fonds enthält zwei Container-Riesen à 13.050 TEU, die bis 2011 bei Daewoo in Südkorea gebaut werden und dann für zwölf Jahre an die Mediterranean Shipping Company (MSC) verchartert sind. Nach Ablauf hat MSC zwei Optionen: Verlängerung um drei Jahre oder den Kauf des Schiffes. Eine weitere Kaufoption besteht dann nach der verlängerten Charterphase. „Der Fonds ist ein typisches Bankprodukt“, sagt Commerz-Real-Vorstand Günter Ress. „Es ist sehr sicherheitsbetont konzeptioniert.“ Dafür können auch keine gigantischen Gewinne erwartet werden. Übt MSC die zweite Kaufoption aus, sollen die Gesamtausschüttungen (inklusive Rückzahlung der Einlage) nach 18 Jahren Fondslaufzeit bei 229 Prozent liegen.

Im Sommer soll ein zweiter Fonds gleicher Bauart starten, diesmal für die Dresdner Bank. Die Beteiligung enthält zwei 14.000-TEU-Schiffe, die ebenfalls bis 2011 bei Daewoo gebaut werden und auch langfristig an MSC verchartert sind.

Zwei weitere 12.600-TEU-Schiffe sollen einzeln platziert werden – ebenfalls über Bankpartner. Sie werden bis 2011 bei Samsung gebaut und haben eine Langfrist-Charter mit CMA.