Commerzbank übernimmt nach Sonderausschüttung Offener Immobilienfonds CS Euroreal: Anleger bekommen 66 % des Anteilwerts zurück

Seite 2 / 2

Hintergrundinfo: Am 21. Mai 2012 hatte die Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft das Verwaltungsmandat für den offenen Immobilienfonds mit Wirkung zum 30. April 2017 gekündigt und damit dessen geregelte Abwicklung eingeleitet.

Inklusive der gerade veräußerten größten Fondsliegenschaft in Rimini hat die Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft im Rahmen der rund fünfjährigen Abwicklungsperiode 74 Liegenschaften für einen Verkaufspreis von insgesamt rund 4 Milliarden Euro veräußert.

82 % des ursprünglichen Immobilienportfolios verkauft

Seit der Rücknahmeaussetzung kamen bereits auf 89 Objekte für insgesamt rund 5,3 Milliarden Euro unter den Hammer. Das entspricht 82 Prozent des ursprünglichen Immobilienportfolios. Die Veräußerungserlöse lagen per Saldo in etwa auf der Höhe der zuletzt von den unabhängigen Gutachtern festgestellten Verkehrswerte.

Der Verkauf von zwei Einzelhandelsimmobilien in Nürnberg und Berlin mit einem Verkehrswert von insgesamt rund 150 Millionen Euro beziehungsweise 2 Prozent des ursprünglichen Portfolios wurde außerdem bereits vertraglich gesichert. Damit verbleiben 23 Immobilien mit einem Verkehrswert von rund einer Milliarde Euro zum weiteren Verkauf durch die Commerzbank.

Mehr zum Thema
„Der typische Anleger wird keinen Verlust erleiden“8 Jahre nach der großen Krise: So viel verloren offene Immobilienfonds in der Abwicklung SEB Immoinvest, Axa Immoselect & Co.Diese offenen Immobilienfonds gibt es zum Schnäppchenpreis Ein Plus von 14 %Offene Immobilienfonds Umsatzbringer, Goldfonds Performance-Spitzenreiter