Stefan Brähler, Geschäftsführer der Confidema, über die Vorteile von Nießbrauchmodellen für Mandanten und Verwalter | © Confidema Foto: Confidema

Confidema-Geschäftsführer Stefan Brähler

Vermögensnießbrauch bindet Kunden

Das Konzept bietet sowohl für Mandanten als auch für Vermögensverwalter Vorteile: Letztere können sich so frühzeitig als wichtige Berater der Erbengeneration positionieren und so die Assets under Management in der Vermögensverwaltung langfristig stabilisieren sowie wirksame Vorsorge gegen den Kundenverluste beim Generationsübergang betreiben. Der Nießbrauch wird technisch idealerweise über eine Versicherungskonstruktion mit eingebundenem Bankdepot gelöst, bei dem der Vermögensverwalter die Betreuung übernimmt.

Dieser bleibt so in der Regel lebenslanger Ansprechpartner für die Portfoliostrategie und ist im Erbfall für die nächste Generation bereits ein vertrauter Ratgeber. Wie wichtig vorausschauende Bestandssicherung für Vermögensverwalter ist, zeigt eine aktuelle Studie des Allensbach-Instituts: Zwei von drei Mandaten gehen bisher beim Generationswechsel in der Vermögensverwaltung beziehungsweise im Private Banking verloren, wenn nicht vorbeugend gehandelt wird.

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