Continentale: BU-Tarif mit Qualifikationsbonus

Da die Qualifikation und die berufliche Stellung Einfluss darauf haben, ob ein Berufsunfähiger sich neu orientieren will und kann, werden die Kunden der BU-Vorsorge Premium von Continentale in sechs statt wie bislang in drei Berufsgruppen eingestuft. Die Einstufung beginnt mit der günstigsten Gruppe 1++, geht über 1+, 1, 2+, 2 und endet der teuersten Gruppe 3.

„Das hat aber nicht zur Folge, dass wir jetzt einen einheitlichen Akademikerbonus vergeben", sagt Continentale-Vorstandsmitglied Heinz Jürgen Scholz. Das einzelne Berufsbild werde weiterhin mit seinen individuellen Risiken betrachtet. So spielt neben dem ausgeübten Beruf auch die Frage, ob der Versicherte eine abgeschlossene Ausbildung oder einen Meistertitel hat, Aufsichtstätigkeiten übernimmt oder einen überwiegenden Teil der Arbeitszeit am Schreibtisch verbringt eine Rolle für die Beitragsermittlung.

Ein Beispiel: Das Berufsbild „Sachbearbeiter". Ein Sachbearbeiter ohne Berufsausbildung wird in Berufsgruppe 2 eingestuft. Hat er eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung oder ist er Akademiker kommt er in Berufsgruppe 1. Arbeitet er darüber hinaus überwiegend im Büro, wird er in die noch günstigere Berufsgruppe 1+ eingestuft.

Eine weitere Besonderheit des neuen Produkts ist die Option „Sofortkapital". Damit erhält der Versicherte bei erstmaliger Berufsunfähigkeit zusätzlich zur Rente eine einmalige Kapitalleistung in Höhe von sechs Monatsrenten.

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