Christoph Backhaus, Contrium Emission

Christoph Backhaus, Contrium Emission

Contrium Capital baut Venture-Capital-Dachfonds aus

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Der geschlossene Dachfonds beteiligt sich an Private-Equity-Fonds, die sich wiederum an „deutschen Wachstumsunternehmen“ beteiligen. Die vier Zielfonds bilden dabei neben dem Earlybird GmbH & Co. Beteiligungs-KG IV die Neuhaus III GmbH, die Dritte SHS Technologie GmbH & Co.KG sowie die Traingle Venture Capital Group GmbH & Co KG Nr. IV.

Das Fondsvolumen des Contrium 1 Private Equity soll 10 Millionen Euro betragen, die geplante Fondslaufzeit ist auf den 31. Dezember 2016 avisiert. Das Angebot ist bereits seit Februar 2007 in der Platzierung, bislang wurden nach Unternehmensangaben 6 Millionen Euro eingesammelt.

Beteiligung ab 15.000 Euro Anleger müssen sich mindestens mit 15.000 Euro zuzüglich einem Agio von 5 Prozent beteiligen. Contrium Emission gibt als Renditeerwartung eine „deutlich zweistellige jährliche Rendite (IRR) nach Steuern“ über die Fondslaufzeit an.

„Anleger wissen beim Contrium 1 PE ganz konkret, in welche Unternehmen sie investieren“, sagt Christoph Backhaus, Geschäftsführer der Contrium Emission. Derzeit habe man 44 Unternehmen im Portfolio, darunter den Online-Kreditvermittler Smava. Laut Backhaus ist die Investitionsphase noch nicht abgeschlossen, weitere Unternehmen sollen noch ins Portfolio aufgenommen werden.
Zu den Merkmalen des Venture-Capital-Dachfonds gehören eine Investitionsquote von 94 Prozent, die nach den ersten Rückflüssen auf 100 Prozent ausgedehnt werden soll und eine „Hurdle Rate“ von 8 Prozent. Das bedeutet, die Gewinnbeteiligung des Managements findet erst statt, nachdem der Rückfluss des eingesetzten Kapitals und des Agios plus einer Verzinsung in Höhe von 8 Prozent an die Anleger erfolgt ist.

Das Management ist selbst mit einer halben Million Euro an dem Fonds beteiligt.

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