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Crashtest: Die besten Fonds für Energieaktien

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Performance, Stressverhalten, Ratings – worauf es im Crashtest ankommt

DER FONDS hat alle global anlegenden Fonds für Energieaktien geprüft, die Ende Juni 2010 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren. Im Performance-Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste begrenzten. Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten von sieben Ratingagenturen. Für alle drei Kategorien gilt: Je höher der erzielte Rang, desto höher die Punktzahl. Der Spitzenreiter bekommt 100 Punkte, das Schlusslicht geht leer aus. Insgesamt kann ein Fonds auf diese Weise also maximal 300 Punkte erreichen. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier.

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Crashtest: Die besten Fonds für globale Value-Aktien

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Warum dieser Markt jetzt interessant ist

John Coyle, Manager des Schroder Global Energy

Für die jüngste Ölpreisschwäche waren vor allem die Akteure an den Finanzmärkten verantwortlich – das zeigt unter anderem die starke Korrelation mit dem Dollaraufschwung. Ungeachtet dessen haben sich die Fundamentaldaten am Ölmarkt in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Wo wir auch hinschauen, überall – ausgenommen Südeuropa – toppt die Nachfrage stets unsere Erwartungen. In Indien zum Beispiel ist die Benzin-Nachfrage um 11 Prozent gestiegen. Dort werden mittlerweile mehr Autos verkauft als in China. Zwar liegen zurzeit weltweit etwa 80 Millionen Barrel Öl mehr auf Lager als im Fünf-Jahres-Durchschnitt. Dieser Extra-Vorrat wird in der zweiten Jahreshälfte aber schnell zur Neige gehen, wenn sich die Konjunktur weiter erholt, und wir erwarten, dass ein Barrel am Jahresende mehr als 90 US-Dollar kostet. Die Aktienbewertungen liegen dagegen immer noch unter dem mittelfristigen Durchschnitt.

Die fünf Sieger und was ihre Manager auszeichnet

Völlig losgelöst von einem Vergleichsindex formen John Coyle und Ben Stanton seit vier Jahren das Portfolio des Schroder Global Energy. Nur 20 bis 30 Aktien finden dort Platz, sowohl von großen als auch kleineren Unternehmen. Um das Konzentrations-Risiko zu begrenzen, limitieren Coyle und Stanton die Gewichtung der Top-Positionen. Ganz anders läuft es beim Stresstest-Sieger KBC Equity Oil: Er enthält fast 150 Titel, wobei die Öl-Giganten Exxon Mobil, Chevron und Total zusammen auf einen Anteil von mehr als 20 Prozent kommen.

Auch Mark Lacey und Jonathan Waghorn gewichten die Top-Postionen ihres Investec Global Energy gerne hoch. Das sind jedoch nicht immer Blue Chips, manche Megakonzerne finden sich sogar gar nicht im Portfolio wieder. Im Performance-Vergleich bringt ihnen dieser Mut zur Lücke zusammen mit dem Schroders-Duo den ersten Platz ein. Auch bei den Ratings überzeugen die beiden ehemaligen Goldman-Sachs-Manager, lediglich der Blackrock World Energy schneidet besser ab. Dort geht mit Robin Batchelor und Poppy Allonby ebenfalls ein sehr erfahrenes Duo zu Werke, das zwischen 40 und 60 ‚Aktien hält und von zwölf weiteren Rohstoffexperten unterstützt wird.



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