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Screenshot von Gogetfunding.com

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Crowdfunding für ein Frühchen

Der kleine Dax sitzt in New York fest

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Dax im Sturzflug: Während einer kurzer New-York-Reise mit ihrem Verlobten Lee Johnston bringt die 30-jährige Britin Katie Amos ihren Sohn zur Welt. Die Sturzgeburt findet elf Wochen vor dem errechneten Geburtstermin statt. Das Paar, das vermutlich eine Vorliebe für den deutschen Aktienmarkt hegt, nennt ihren Sohn Dax. Doch im Gegensatz zum milliardenschweren Index, der seinen Investoren im vergangenen Jahr einen Gewinn von mehr als 3,5 Prozent einbrachte, riss die Geburt des kleinen Dax ein Loch in die Finanzen seiner Eltern. Denn der Zustand des Frühgeborenen erlaubt es derzeit nicht, ihn nach England auszufliegen.

Nach Angaben der Ärzte wird der kleine Dax erst im März so stabil sein, dass er den Flug ohne Probleme überstehen würde. Bis dahin müssen die Eltern in New York bleiben und den kostspieligen Aufenthalt ihres Sohnes in der amerikanischen Klinik bezahlen. Die Behandlungskosten werden sich voraussichtlich auf 200.000 US-Dollar (130.000 britische Pfund). belaufen. Ob die Versicherung des Paares die Kosten übernimmt, ist unklar. Freunde oder Verwandte in New York haben die beiden nicht.

Um zumindest einen Teil der horrenden Kosten decken zu können, starteten Katie Amos und Lee Johnston einen Spendenaufruf auf der Crowdfunding-Plattform Gogetfunding.com. „Hi, mein Name ist Dax Johnston“, so fängt der Aufruf an. Anschließend erzählt der kleine Dax, wie eilig er es hatte, auf die Welt zu kommen und welche Probleme seine Eltern nun deswegen haben.

Um möglichst viele Menschen auf den Aufruf aufmerksam zu machen, wandte sich das Paar zudem an drei Zeitungen, darunter den Daily Mirror. Mit mäßigem Erfolg: Von den benötigten 130.000 britischen Pfund sammelten die jungen Eltern bislang gerade einmal 6.000 Pfund ein. Insgesamt 691 Menschen haben gespendet.

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