D.A.CH-Studie: Wie deutsche Millionäre ihr Geld anlegen

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Dank stark gestiegener Edelmetallpreise und des robusten Wirtschaftswachstums Deutschlands verfehlen die Millionäre trotz Krise das Allzeithoch des Vorjahres nur knapp. In Deutschland, Österreich und der Schweiz (D.A.CH) besitzen 1.050.000 Personen mindestens eine Million Euro an Finanzvermögen, ohne eigengenutzte Immobilien. Im Vergleich zu 2010 sind das 4.000 Personen (-0,4 Prozent) weniger. Die Zahlen hat die Investmentgesellschaft Valluga mit Sitz in Vaduz/Liechtenstein in ihrer D.A.CH-Studie zusammengetragen.

D.A.CH.-Studie Millionäre gehen in Sachwerte


Vom Rekordwert des Vorjahres ausgehend verzeichnet das Gesamtvermögen der Millionäre einen leichten Rückgang um 15 Milliarden (-0,5 Prozent) auf 2.834 Milliarden Euro. Der Studie zufolge  wird das Vermögen der D.A.CH-Millionäre bis 2015 aber auf 3.328 Milliarden Euro anwachsen. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von durchschnittlich 4,1 Prozent.

Der Trend zu Sachwerten unter Millionären hält an. Während der Anteil von Aktien, Bonds und Cash in der Asset Allokation um 5 Prozentpunkte auf 70 Prozent in den vergangenen zwei Jahren abnahm, stieg der Anteil von Immobilien, Rohstoffen, Gold und Kunst um 5 Prozentpunkte auf 30 Prozent. Valluga prognostiziert auch für 2013 ein weiteres Plus von Sachwerten in der Asset Allokation.

Aldi-Gründer Albrecht weiter an der Spitze

Karl Albrecht (Aldi Süd) steht auch 2011 an der Spitze der reichsten Deutschen. Sein Vermögen beläuft sich auf 19,5 Milliarden Euro. Platz 2 und 3 gehen an Werner Otto und Familie (14,6 Milliarden Euro) sowie an die Familie des 2010 verstorbenen zweiten Aldi-Gründers Theodor Albrecht (Aldi Nord, 13,2 Milliarden Euro).

Im deutschsprachigen Raum werden diese Familien nur von der Familie Porsche und Piëch getoppt. Der Österreichische Autobauer-Clan kommt auf ein Vermögen von 37,2 Milliarden Euro.
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