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Dachfondsmanager-Trend-Tipp: Allianz RCM Little Dragons

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Arne Sand, Berater des Smart-Invest Helios AR, über den Allianz RCM Little Dragons:

Weil die internationalen Aktienbörsen mehrheitlich ein positives Bild bieten, haben wir unsere Aktienquote in den vergangenen Wochen auf aktuell 79 Prozent erhöht.

Knapp die Hälfte davon entfällt auf die Region Südostasien, wo unser besonderes Augenmerk den Nebenwerten gilt. Wie bereits in vergangenen Erholungsphasen sehen wir dort gegenüber Standardwerten eine Outperformance, die sich durchaus noch eine Weile fortsetzen könnte.

Einer der Fonds, mit denen wir dieses vergleichsweise ineffiziente Segment abdecken, ist der von einem sehr erfahrenen Team gemanagte Allianz RCM Little Dragons.

Über den Dachfonds Smart-Invest Helios AR der Sand und Schott Vermögensverwaltung

Der Smart-Invest Helios AR ist das Flaggschiff der 1994 in Stuttgart gegründeten Vermögensverwaltung Sand und Schott. Deren Inhaber Arne Sand und Max Schott streben in jedem Kalenderjahr einen positiven Ertrag an, was sie bei allen ihren Fonds durch den Namenszusatz AR (für Absolute Return) dokumentieren.

Traditionelle Vergleichsindizes wie Dax, Rex oder MSCI World spielen folglich keine Rolle. Die Bandbreite für die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Renten und Geldmarkt reicht jeweils von Null bis 100 Prozent.

Bei der Asset Allocation orientieren sich Sand und Schott an einem selbst entwickelten Trendfolgemodell. Es identifiziert zunächst ohne Rücksicht auf fundamentale oder ökonomische Überlegungen sämtliche aktiv gemanagten Zielfonds, die einen stabilen Aufwärtstrend aufweisen.

Den Sprung ins Portfolio schaffen schließlich jene Fonds, die einer anhand mehrerer mathematischer Komponenten ermittelten Kennzahl zufolge das beste Trendverhalten zeigen.

Um eine ausreichende Streuung zu gewährleisten, legen Sand und Schott allerdings für einzelne Märkte und Regionen individuelle Obergrenzen fest. Für jede Investition definiert das Smart-Invest-Team darüber hinaus eine Stopp-Loss-Grenze. Fällt der Anteilpreis eines Fonds unter diese Grenze, wird er sofort verkauft.

Als übergeordnete Instanz kommt schließlich der Smart-Invest-Risikoindikator zum Einsatz. Um diesen zu ermitteln, analysiert das Modell täglich die weltweit am höchsten kapitalisierten Börsen und errechnet anhand der Helios-Systematik, ob diese sich in einem Auf- oder Abwärtstrend befinden.

Die Trends werden addiert und normiert und schwanken zwischen +100 (grünes Licht für alle beobachteten Börsen) und -100 (Trend-Ampel überall auf Rot). Wandert der Indikator in den negativen Bereich, ist dies für Sand und Schott ein Signal, die Aktienquote zu verringern.

Statistische Daten

WKN: 576214
Auflage:31. Juli 2002
Volumen: 315 Millionen Euro
Fondsberater: Sand und Schott (seit Juli 2003)
Größe des Anlage-Teams: Neun Mitglieder
Insgesamt verwaltetes Vermögen: 450 Millionen Euro

Wertentwicklung
2008: - 0,6 Prozent
2009: 8,7 Prozent
2010: 3,9 Prozent (1. Januar bis 7. Dezember)
Maximaler Verlust seit Mandatsübernahme: - 12,4 Prozent
Abstand zum alten Top: 1,1 Prozent

Kostenquote (Total Expense Ratio): 1,98 Prozent

Gewinnbeteiligung: 20 Prozent auf den Teil der Wertentwicklung, der 4 Prozent pro Geschäftsjahr übersteigt

Anzahl enthaltene Zielfonds: 20 bis 25

Stichtag: 3.Dezember 2010

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