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HQ Trust analysiert Momentum von Kupfer, Nickel und Co. Das sagen Rohstoffpreise über den Aktienmarkt aus

Kupfer ist ein Rohstoff, der in vielen Branchen eingesetzt wird. Ein steigender Kupferpreis gilt daher als möglicher Indikator für eine höhere Nachfrage und einen Konjunkturaufschwung. Lassen sich damit auch die Aktienkurse vorhersagen? Oder eignen sich dafür andere Rohstoffe besser? Diesen Fragen sind Fondsmanager Sven Lehmann und Marcel Müller, Leiter Portfoliomanagement, bei HQ Trust nachgegangen.

Für die Untersuchung haben die HQ-Trust-Experten die Rendite des globalen Aktienindex anhand von Daten der Firma Datastream berechnet, abhängig vom Momentum ausgewählter Rohstoffe wie etwa Aluminium, Nickel und Kupfer. Das sogenannte Momentum wird demnach durch die Differenz zur 200-Tage-Linie bestimmt. Ist diese kleiner als Null ist das Momentum negativ, ansonsten positiv.

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Die Analyse zeigt, dass unter den Rohstoffen Nickel das beste Signal für den Aktienmarkt liefert. Genau wie Öl war Kupfer dagegen kein guter Indikator. In Phasen, in denen der Rohstoff ein positives Momentum hatte, stiegen die Aktien im Schnitt um 6,5 Prozent. Im langfristigen Mittel kamen die Aktien aber auf ein Plus von 9,8 Prozent.

„Kupfer war sogar eher ein Kontraindikator: Lag der Preis des Metalls unter der 200-Tage-Linie kam der globale Aktienindex von Datastream im Schnitt auf ein Plus von 13,4 Prozent pro Jahr“, so Marcel Müller. Noch stärkere Kontraeigenschaften wies Öl auf. Hatte der Ölpreis ein negatives Momentum, legten die Aktien um hohe 19 Prozent pro Jahr zu.

Das beste Momentum-Signal kam der Analyse zufolge vom Aktienmarkt selbst: Lag der Datastream-Index oberhalb der 200-Tage-Linie, lag das jährliche Plus im Schnitt bei 13,6 Prozent. Lag der Index darunter, lag der Zuwachs der Aktien lediglich bei 0,9 Prozent jährlich.

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