Die Energiewende braucht Spezialrohstoffe

Für die geplante Energiewende sind zudem enorme Mengen spezieller Rohstoffe nötig. Von denen sind einige wie Lithium bereits jetzt knapp. Rund zehn Kilogramm werden für den Bau eines einzigen Elektroautos benötigt. Laut Gabor Vogel, Analyst der DZ Bank, dürfte sich die Nachfrage nach Lithium in den nächsten zehn Jahren verneunfachen. Der Bedarf läge demzufolge auf einem Niveau von etwa drei Millionen Tonnen. „Ob das Angebot hier mithalten kann, ist zumindest fraglich“, sagte Vogel im Interview mit Wallstreet-Online. Das knappe Angebot trieb den Preis für das „weiße Gold“ von 46.000 Yuan je Tonne im Jahr 2020 auf zuletzt sechsstellige Werte (497.000 Yuan/Tonne im März 2022)

Elektromobilität im Visier: Thematica Future Mobility

Wertentwicklung im März 2022: +20 Prozent

Wertentwicklung drei Jahre: +300 Prozent (59 Prozent p.a.)

Von der atemberaubenden Preisrally profitiert der Thematica – Future Mobility Retail. Auf Monatssicht stieg der Wert der Fondsanteile um 20 Prozent, in den vergangenen drei Jahren konnten Anleger ihr investiertes Geld verdreifachen. Fondsmanager Claes Orn investiert vor allem in kleine und mittelgroße Unternehmen, die sich auf den Übergang zu sauberen und nachhaltigen Transport- und Energiespeicherlösungen konzentrieren. Aus einem Anlageuniversum von 200 infrage kommenden Titeln filtert der Manager 30 bis 60 Titel, die sich mit dem Abbau von Batterierohstoffen, Batterietechnologien, Brennstoffzellentechnologie, Stromerzeugung oder intelligenten Netzen beschäftigen, heraus.

Zu den größten Positionen zählt neben Explorern wie Galan Lithium oder Lithium Americas der südkoreanische Batteriehersteller LG Chem. Die Zukunftsaussichten schätzt Orn rosig ein: „Ich glaube, dass Thema Elektrifizierung der Mobilität und Energiespeicherung ist der wahrscheinlich am schnellsten wachsende Megatrend, den wir aktuell haben. Er ist nicht mehr wegzudenken, da alle politischen Entscheidungsträger engagiert sind und jede unabhängige Untersuchung bestätigt, dass elektrische Fahrzeuge die umweltfreundlichsten für eine nachhaltige Zukunft sind. Bereits jetzt steigt die Anzahl der autofreien Zonen in Städten, besonders in Europa, weiter an. In Norwegen sind bereits 50 Prozent der verkauften Neufahrzeuge Elektroautos. Letztlich möchte niemand ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen, welches er am Ende nicht mehr fahren darf. Viele Autohersteller verpflichten sich auf der ganzen Welt, Verbrennungsmotoren in verschiedenen Zeitrahmen in Elektrofahrzeuge umzuwandeln.“

Die größten Fonds-Gewinner im März: Atomkraft, Brasilien, Energie, Krypto

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Quelle Fondsdaten: FWW 2026