In Deutschland mussten Käufer im vergangenen Jahr im Schnitt 3.250 Euro pro Quadratmeter für ein Eigenheim bezahlen – etwa 550 Euro mehr als noch 2020. Allein in den vergangen zwei Jahren sind die Immobilienpreise damit durchschnittlich um etwa 20 Prozent gestiegen. Am günstigsten sind Häuser und Wohnungen mit Quadratmeterpreisen von 860 Euro im Kyffhäuserkreis in Thüringen, am teuersten in München (8.915 Euro). Das zeigt die aktuelle Wohnstudie des Verbands der Sparda-Banken, für die das Institut der Deutschen Wirtschaft und das Allenbach-Institut den hiesigen Immobilienmarkt untersucht haben.

In 70 Prozent aller Regionen liegen die Kaufpreise unter Bundesdurchschnitt – in den Städten deutlich darüber

Demnach liegen die Quadratmeterpreise zwar in 70 Prozent der Regionen hierzulande unter dem Bundesdurchschnitt. In den Städten sowie im Umland ist Wohnraum allerdings deutlich teurer. Im Schnitt müssen Käufer für einen Quadratmeter Wohnfläche im Bestand in den sieben Metropolen 6.038 Euro ausgeben. Im Vergleich der größten Städte sind Bestandswohnungen in Köln (4.781 Euro), Düsseldorf (5.071 Euro) und Stuttgart (5.249 Euro) noch am erschwinglichsten.

 

Deutlich aufgeholt haben in den vergangenen Jahren die sogenannten Mittelstädte mit 100.000 bis 600.000 Einwohnern, die teilweise sogar die Metropolen eingeholt haben. In Deutschlands teuerster mittelgroßer Stadt kostet der Quadratmeter Wohnfläche mehr als in Köln, Düsseldorf und Stuttgart. Drei der Mittelstädte mit den höchsten Kaufpreisen liegen in Bayern, drei in Baden-Württemberg. Mit dem Kaufpreis-Spitzenreiter aus Brandenburg können diese Städte allerdings nicht mithalten.

In unserer Bilderstrecke zeigen wir die 10 mittelgroßen Städte mit den höchsten Kaufpreisen in Deutschland. Zwei Mittelstädte liegen gleichauf, daher wurde der 7. Platz zweimal vergeben.

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