Die Inflation hat die Preise vielerorts in die Höhe getrieben. Das betrifft unter anderem Lebensmittel. In der Europäischen Union lag die Inflationsrate hier zuletzt bei 17,2 Prozent.

Die gestiegenen Preise machen auch das diesjährige Weihnachtessen teurer. Beim Broker-Portal Etoro hat man recherchiert, welche Kosten ein weihnachtliches Essen aktuell verschlingen kann. Ermittelt wurden die Preise für ein jeweils traditionelles Weihnachtsgericht in unterschiedlichen Ländern weltweit – für jeweils vier Personen.

Relativ günstig kommen demnach Polen und Rumänien weg, besonders tief in die Tasche greifen muss man dagegen in Spanien. Und auf Platz eins steht ... doch wir wollen nicht spoilern.

„Die Preisdaten zeigen, dass der Inflationsdruck oft lokal begrenzt ist, mit großen Kostenunterschieden zwischen den Ländern, von denen einige direkt aneinandergrenzen“, sagt Ben Laidler, Stratege globale Märkte bei Etoro. Gerade die traditionellen Geflügelgerichte, die in vielen Ländern zu Weihnachten auf den Tisch kommen, sind in diesem Jahr ein gewichtigerer Kostenpunkt als in den Jahren zuvor. Zumal sich Geflügel nach regionalen Fällen von Vogelgrippe und Keulungen von Geflügelbeständen auch aus anderen Gründen verteuert hat. „Das könnte die Nachfrage nach preiswerteren Alternativen in der Weihnachtszeit ankurbeln", vermutet Laidler.

In unserer Bilderstrecke stellen wir die landestypischen Weihnachtsgerichte samt Kosten vor. Sortiert sind sie nach den aktuellen Preisen für ein Vier-Personen-Mahl. Zusätzlich zeigen wir anhand von Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF), wie sich die Verbraucherpreise im jeweiligen Land zuletzt entwickelt haben.