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Bert Flossbach, Mitgründer und Chef der Kölner Vermögensverwaltung Flossbach von Storch | © Jürgen Bindrim

Dax, S&P 500, Bundesanleihen Bert Flossbach verrät seine Anlagestrategie

Zinsen und Anleiherenditen in der Eurozone werden auf absehbare Zeit niedrig bleiben. Davon geht Bert Flossbach, Chef und Mitgründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch, in seinem Kapitalmarktbericht für das erste Halbjahr 2017 aus.

Private Schuldner, Unternehmer und Staaten blieben noch mindestens bis zum Ende der Amtszeit von EZB-Chef Mario Draghi abhängig vom „süßen Gift des billigen Geldes“, diagnostiziert Flossbach. Seiner Vermutung nach auch noch eine lange Zeit danach. Denn die Abkehr vom derzeitigen Notenbankkurs werde mit der Zeit immer schmerzhafter oder sogar unmöglich, schätzt der Fondsmanager des derzeit bei Anlegern sehr beliebten Mischfonds FvS Multiple Opportunities.

Das Problem betreffe nicht allein die Eurozone: Durch die Nullzinspolitik von EZB und japanischer Notenbank seien auch der US-amerikanischen Fed, die mittlerweile eigentlich wieder auf moderate Zinserhöhung setzen möchte, zinspolitisch die Hände gebunden. 

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