Quelle: Henkel

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DaxPlus Family 30: Profit mit Familienanschluss

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Manchmal ist es gar nicht verkehrt, wenn die gesamte Mischpoke mit von der Partie ist. Schon gar nicht an der Börse.

Sogenannte "Familien-AGs" sind zwar an der Börse notiert, werden jedoch maßgeblich von den Gründerfamilien oder von Familien mit einem hohen Stimmrechtsanteil mitbestimmt.

Guter Ruf wichtiger als der Shareholder-Value

Als Familienunternehmen werden jene Gesellschaften bezeichnet, bei denen sich entweder mindestens 25 Prozent des gesamten Aktienkapitals im Familienbesitz befinden oder bei denen mindestens ein Mitglied der Gründerfamilie im Vorstand oder Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten ist.

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Somit stellen sie ein Marktsegment im deutschen Aktienmarkt dar, das durch besondere Merkmale gekennzeichnet ist. Oftmals handeln die Gesellschaften, bei denen der Wohlstand der Eigentümerfamilie und der gute Ruf des Unternehmens wichtiger als der Shareholder-Value ist, verantwortungsbewusster als Unternehmen, die durch ein fremdes Management vertreten werden.

Darüber hinaus legen solche Unternehmen üblicherweise besonderen Wert auf eine solide Kapitalstruktur ihrer Firma.

Familien-Index schlägt Dax

Da diesen Prinzipien entsprechende Gesellschaften in der Vergangenheit eine wesentlich bessere Wertentwicklung als Unternehmen mit vergleichbarer Größe, die ohne Familienbeteiligung geführt wurden, erzielten, könnte die Beteiligung an solchen Firmen mittel- bis langfristig durchaus sinnvoll sein.

So schlägt der sogenannte Dax Plus Family, der 30 entsprechende Unternehmen führt den herkömmlichen großen Dax 30 ganz deutlich (siehe Chart).

Familienunternehmen: Starke Marken, flink und wachtumsstark 

Inhabergeführte Unternehmen sind meist auch Firmen, die sich besonders durch Markenartikel hervorheben und damit ihre Marktpositionierung sichern wie beispielsweise Fielmann, Henkel, Metro oder auch SAP.

Familienunternehmen können meist auch schneller und flexibler reagieren, da Kapital, Kontrolle und Führung in einer Hand konzentriert sind.

Diverse Studien argumentieren auch, dass Familienunternehmen besonders wachstumsstark sind und dadurch über attraktive Kurspotenziale verfügen.

Laut dem Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) der Technischen Universität München besteht die Gruppe der "Familien-AGs" in Deutschland aus rund 130 Unternehmen.

DaxPlus Family 30: Warum dieser Index interessant ist

>> Weil die Unternehmen besser durch Krisen und danach steuern >> Wer ein Familienvermögen hat, denkt nachhaltig und an folgende Generationen >> Weil die Unternehmen mitunter Weltmarktführer in kleinen Nischen sind

DAS ZERTIFIKAT ZUM INDEX

30 Unternehmen, 30 Familien und 30 deutsche Erfolggeschichten. Im DaxPlus Family 30 Index ist man in guter Gesellschaft und mit dem entsprechenden Zertifikat von Vontobel (TVT0DL4, 201,9 Euro) können Anleger auch an dem Erfolg der Unternehmen teilhaben.

Es wird nicht nur in Großkonzerne wie SAP, Thyssen Krupp und Metro investiert, sondern auch in viele Unternehmen aus der zweiten und dritten Börsenliga.

Dazu gehört der Weltmarktführer für Gargeräte von Großküchen, Rational, aber auch das rasante Halbleiterunternehmen Aixtron und der Sonnen-Klassiker Solarworld.

Der maximale Anteil eines Unternehmens am Index darf 10 Prozent nicht überschreiten und vierteljährlich überprüft die Deutsche Börse die Zusammensetzung.

Aufgenommen werde nur Unternehmen, an denen eine Familie einen Stimmrechtsanteil von mindestens 25 Prozent hat oder wahlweise den Vorstand stellt und über 5 Prozent der Anteile verfügt.

Nachteil des Zertifikats: Die Dividenden gehen nicht an Anleger, dafür entfällt eine Verwaltungsgebühr.

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