DB Platinum öffnet Redaktions-Fonds für Private

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Ab sofort steht der Deutschland-Aktienfonds DB Platinum III auch Privatanlegern offen. Dazu hat die Fondsgesellschaft DB Platinum Advisors, eine Tochter der Deutschen Bank, die neue Anteilsklasse DB Platinum III Platow R1C (WKN: A0J EJH) aufgelegt. Bislang konnten nur institutionelle Anleger direkt in Fonds investieren, der seit Mai 2006 besteht. Privatanlegern blieb nur der Weg über das Platow Zertifikat der Deutschen Bank. Für das Management des Fonds ist Roger Peeters aus der Redaktion des Platow-Börsenbriefes verantwortlich. Die Redaktion empfiehlt seit Januar 1996 zweimal wöchentlich ein Musterdepot aus rund zehn deutschen Aktien. Mit seinem Fonds verfolgt Peeters einen ähnlichen Ansatz, investiert allerdings in rund 50 Werte. Bis zu 30 Prozent des Vermögens kann er in ausländische Unternehmen stecken, in der Praxis lag der Anteil nicht-deutscher Werte jedoch noch nie über 10 Prozent. Derzeit besteht Peeters’ Portfolio zu 85 Prozent aus Aktien deutscher Firmen. Weitere 5 Prozent hat er in Aktien ausländischer Unternehmen investiert, den Rest hält er als Barreserve. Peeters versucht, kleine, mittelgroße und große Firmen zu je einem Drittel zu gewichten. Seine aktuellen Top-Positionen sind der Autobauer Volkswagen und der Drehmaschinenhersteller Gildemeister mit je 3 Prozent. Es folgen SGL Carbon, ein Unternehmen, das Produkte aus Kohlenstoff herstellt (2,8 Prozent) und der Stahlkonzern Salzgitter (2,5 Prozent). Auf Jahressicht erzielte der Fonds einen Wertzuwachs von 30 Prozent (Stichtag 25. September 2007). Die Deutschland-Aktienfonds, die bei der Rating-Agentur Morningstar gelistet sind, bringen es im Schnitt auf 29 Prozent. Wer in den Fonds investieren will, muss einen Ausgabeaufschlag von 4 Prozent zahlen. Für die Verwaltung werden pro Jahr ein Prozent und für den externen Berater 0,5 Prozent fällig.

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