Natixis-Chefstratege David Lafferty über die Corona-Krise

Am Zins schrauben bringt nichts

David Lafferty ist Chefstratege bei Natixis Investment Managers. | © Natixis

David Lafferty ist Chefstratege bei Natixis Investment Managers. Foto: Natixis

Europa wird vom Coronavirus überrannt, die Wirtschafts leidet. In diesem Umfeld werden Forderungen an die Geldpolitik laut, schnellstmöglich unterstützende Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Für David Lafferty ist das der richtige Weg, nur von Zinssenkungen hält der Natixis-Chefstratege nichts.

Die Verwüstungen, die der Coronavirus an den globalen Finanzmärkten angerichtet hat, sind enorm. Bis heute herrschen Unsicherheit und Verwirrung, da niemand weiß, wie weit sich die globale Pandemie ausbreiten wird. Vorerst glauben die meisten, dass es sich bei dem Ausbruch um ein relativ kurzfristiges Phänomen handelt, dem eine starke Erholungsphase folgt.

„Kurzfristig“ könnte jedoch auch bedeuten, dass seine Auswirkungen die Wirtschafts­aktivität in einer Zeitspanne von zwei bis drei oder aber auch neun bis zwölf Monaten dämpfen könnten. Die Ökonomen haben also zu tun, ihre...

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