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Georg Stocker Deka-Chef soll fünf Jahre länger im Amt bleiben

Georg Stocker
Georg Stocker: Der Vorstandschef der Deka wurde gerade für weitere fünf Jahre in seiner Position bestätigt. | Foto: Deka

Vorstandschef Georg Stocker bleibt der Dekabank fünf weitere Jahre erhalten. Der Verwaltungsrat des Unternehmens hat den Vertrag des 57-Jährigen auf seiner jüngsten Sitzung um fünf Jahre, bis Juli 2027, verlängert. Stockers aktuelle Amtszeit endet im Juli 2022.

Stocker kam im Januar 2020 in seine Position – als Nachfolger von Michael Rüdiger, der Ende 2019 das Unternehmen verlassen hatte. Rüdiger trat später in den Aufsichtsrat von Blackrock Deutschland ein

Bei der Dekabank ist Stocker bereits ein alter Hase, seit 2002 ist er im Sparkassen-Universum und für die Deka aktiv. Seit August 2012 war er Mitglied des Vorstands, im Oktober 2015 wurde er zum Vizevorstandschef gewählt. Neuer Vize bei der Dekabank wurde nach Stockers Aufrücken Matthias Danne. Zudem kam Torsten Knapmeyer in der Folge neu in den Vorstand.

„Georg Stocker hat die Deka gemeinsam mit seinem Vorstandsteam erfolgreich geführt, zuletzt durch die besonders herausfordernde Corona-Krise“, sagt DSGV-Präsident und Deka-Verwaltungsratsvorsitzender Helmut Schleweis anlässlich der jetzt vermeldeten Vertragsverlängerung. Die Deka bezeichnet Schleweis als „kerngesund und zukunftsfähig aufgestellt“.

Das Wertpapierhaus der Sparkassen bildet gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften die Deka-Gruppe. Die Gesellschaften verwalten zusammen mehr als 368 Milliarden Euro (Stand: 20. Juni 2021). Mit nach eigenen Angaben mehr als 5 Millionen betreuten Depots ist Deka einer der größten Wertpapierdienstleister und Immobilienanlage-Manager in Deutschland.

Die Dekabank ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der deutschen Sparkassen.

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