Die Dekabank verzeichnet mit ihrem Anfang Februar gestarteten Sicherheits- und Verteidigungsfonds einen Erfolg. Innerhalb von neun Monaten flossen 487 Millionen Euro in den Deka-Security and Defense (ISIN: LU2941481082), wie aktuelle Zahlen belegen.
„Der Kapitalmarkt misst dem Themenkomplex Sicherheit und Verteidigung derzeit hohe Bedeutung bei“, erklärt Thorsten Saemann, der bei der Dekabank das Produktmanagement im Asset Management verantwortet, gegenüber „Bloomberg News“. Er sieht Potenzial: „Europäische Staaten werden erhebliche Summen in diese Bereiche investieren – das Anlegerinteresse bleibt entsprechend stark.“
Rheinmetall und Crowdstrike als Schwergewichte
Der aktiv verwaltete Fonds richtet sich gleichermaßen an Privatanleger und institutionelle Investoren. Das Portfolio umfasst Unternehmen aus vier Kernsegmenten: klassische Verteidigung, öffentliche und private Sicherheit sowie IT-Security. Zu den größten Positionen zählen der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall und der amerikanische Cybersecurity-Anbieter Crowdstrike.
Weitere Banken setzen auf den Trend
Der Ukraine-Konflikt hat einen Investitionstrend ausgelöst, den mehrere deutsche Finanzinstitute aufgreifen. Die LBBW positionierte Ende 2024 ihren Fonds LBBW Sicher Leben (ISIN: DE000A40HS11) am Markt, M.M. Warburg zog im Sommer 2025 mit dem European Defence Equity (ISIN: DE000A40X8U5) nach.

