Depots

Für diese Fonds interessierten sich Ebase-Kunden im Dezember

Rudolf Geyer
Foto: Sebastian Widmann/Ebase

DAS INVESTMENT: Welche Trends zeichnen sich in der Depot-Analyse für Dezember 2019 ab?

Rudolf Geyer: Zum Jahresende haben die Ebase-Kunden ihre Fondsbestände nochmals deutlich ausgebaut. Diese positive Tendenz hat dabei das ganze Jahr über angehalten. Der Fundflow-Faktor, welcher das Verhältnis zwischen Nettomittelzuflüssen und -abflüssen zeigt, ist mit einem Wert von 1,43 deutlich positiv. Es wurden folglich über 40 Prozent mehr Fondsanteile gekauft als verkauft. Auch das Handelsvolumen lag im Dezember leicht über dem Durchschnitt des Vorjahres.

Die B2B-Direktbank European Bank for Financial Services (Ebase) führt mehr als eine Million Kundendepots mit einem Volumen von insgesamt rund 36 Milliarden Euro. In einer exklusiven Kooperation liefert Ebase DAS INVESTMENT Daten zu Handelsaktivitäten und Mittelzuflüssen – sowohl zu Fondskategorien als auch auf Einzelfondsebene.

Handelsaktivität über Durchschnitt

Die von den angeschlossenen Fondsberatern getätigten Umsätze mit aktiv gemanagten Fonds sind im Dezember im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Das Handelsvolumen lag insgesamt 2 Prozentpunkte über dem mittleren monatlichen Handelsvolumen des Vorjahres (100 Prozentpunkte zeigen eine durchschnittliche Handelsaktivität an).

Stand: 2. Januar 2020  > Vergrößern!

Wie haben sich die Anleger im Dezember positioniert?

Geyer: Im Dezember waren bei den Ebase-Kunden abermals Aktienfonds sehr gefragt, der Fundlow-Faktor lag hier bei 1,22. Offensichtlich sehen viele Anleger, trotz der 2019 bereits sehr erfreulichen Entwicklung des Aktienmarktes, zukünftig weiteres Potential in dieser Anlageklasse. Regional betrachtet wurden dabei insbesondere Aktienfonds gekauft, die mit einem globalen Fokus oder aber in den USA anlegen. Speziell in Deutschland investierende Fonds wurden dagegen überwiegend verkauft.

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