Der Fall

Karlheinz Knauf macht Kasse. Mit 65 Jahren zieht er einen Schlussstrich und verkauft seine Firma für 500.000 Euro, nach Steuern. Er wohnt mit seiner Frau Edith in einem eigenen Haus und hat eine Eigentumswohnung vermietet, was dem Ehepaar 1.100 Euro im Monat bringt. Die Kinder sind aus dem Haus.

Jetzt will er sein Vermögen zwar flexibel und verfügbar hal­ten, aber regelmäßig eine Rente beziehen. In den kommenden 20 Jahren benötigt er aus dem Vermögen 1.200 bis 1.700 Euro im Monat. Danach will er das Haus verkaufen und eventuell in die Wohnung ziehen.

Illustration: Katemangostar/Freepik

Anmerkung: DAS INVESTMENT weist darauf hin, dass hier stark vereinfachte Modellfälle dargestellt sind. Sie sollen Anhaltspunkte liefern, können aber eine umfassende und sorgfältige Beratung nicht ersetzen.

Der Vorschlag

Wir müssen an dieser Stelle voranschicken, dass Familie Knauf die klassische Einlagensicherung von 100.000 Euro auf Konten nicht ausreicht. Sie will ihr Vermögen vor einer möglichen Insolvenz der Verwahrstelle geschützt wissen. Das spricht für Geldanlage in Fonds, da die als Sondervermögen von einem Konkurs ausgenommen sind. In unserem Haus ordnen wir jedes Investment immer einem von drei Segmenten zu, dem Basis-, dem Wachstums- oder dem Chancensegment. Wobei wir bei Herrn Knauf aus Gründen der Sicherheit je eine Hälfte ins Basis- und Wachstumssegment legen.

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