Ralph Thierer (Gastautor)Aktualisiert am 20.04.2020 - 13:59 UhrLesedauer: 3 Minuten

Der Praxisfall Wie eine alleinerziehende Mutter ihre Finanzen ordnet

Ralph Thierer ist seit 2015 Mitgesellschafter und alleiniger Geschäftsführer bei VMK Vermögen mit Konzept in Gießen
Ralph Thierer ist seit 2015 Mitgesellschafter und alleiniger Geschäftsführer bei VMK Vermögen mit Konzept in Gießen | Foto: VMK

Der Fall

Irene Zimmer ist 36 Jahre alt und geschieden und lebt mit ihren zwei Kindern(8 und 11 Jahre alt) zusammen. Sie geht wieder arbeiten und bringt es inklusive Unterhalt und Kindergeld auf ein Einkommen von netto 3.100 Euro im Monat. Ihr liquides Vermögen beläuft sich auf rund 92.000 Euro. Das würde sie gern längerfristig anlegen. Außerdem will sie sich um ihre Altersvorsorge kümmern. Betriebliche Altersvorsorge unterstützt ihr Chef nicht. Stattdessen will sie über Fonds sparen. Von den monatlich 400 Euro, die sie beiseitelegen kann, will sie 200 Euro anlegen. Eine größere Anschaffung ist nicht in Sicht, und seit der Scheidung kann sie nicht mehr viel aus der Ruhe bringen. Die Anlage kann also einen guten Knuff vertragen, sollte aber nicht spekulativ sein.

                                 Illustrationen: Freepik, davooda/Fotolia, -VIKTOR-/iStock

Der Vorschlag

Zunächst nehme ich für diesen Modellfall einige Dinge an: Frau Zimmer hat ihr Todesfall- und Berufsunfähigkeitsrisiko ausreichend abgesichert. Außerdem gehe ich davon aus, dass sie mit Sachversicherungen bedarfsgerecht versorgt ist.

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