LinkedIn Das Investment Instagram Das Investment Facebook Das Investment Xing Das Investment Twitter Das Investment
Suche
in Podcasts

Eyb & Wallwitz-Podcast Der „Whatever it takes“-Moment der US-Notenbank

Empfohlener redaktioneller Inhalt
Externe Inhalte anpassen

An dieser Stelle finden Sie externen Inhalt, der unseren Artikel ergänzt. Sie können sich die externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen. Die eingebundene externe Seite setzt, wenn Sie den Inhalt einblenden, selbstständig Cookies, worauf wir keinen Einfluss haben.

Externen Inhalt einmal anzeigen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt und Cookies von diesen Drittplattformen gesetzt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Zum ersten Mal seit dem Jahr 2018 hat die Federal Reserve im März den Leitzins erhöht. Für Johannes Mayr, Chefvolkswirt von Eyb & Wallwitz, ist die Botschaft der US-Notenbank deutlich: „Sie sieht die Inflation als zu hoch an und will alles einsetzen, um daran etwas zu ändern.“ In Anlehnung an die Worte Mario Draghis aus dem Jahr 2012, als der damalige EZB-Chef versprach, was immer nötig ist zu tun, um die Eurozone zu retten, spricht Mayr vom „Whatever it takes“-Moment der Fed.

Die US-Währungshüter haben die Inflationsprognosen für 2022 deutlich angehoben. Ebenso dürfte der Zinspfad steiler werden. „Die Fed erwartet auf jeder der kommenden Sitzungen eine weitere Zinsanhebung und sieht einen Zielwert von 3 Prozent als realistisch“, erläutert Mayr.

Es könnte sogar noch etwas mehr werden, sagt der Volkswirt mit Verweis auf dahingehende Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell. „Die Marktteilnehmer haben mehr als einen Zinsschritt pro Sitzung eingepreist.“ Dabei ist die Herausforderung für die US-Notenbank groß, das richtige Zinsmaß zu finden: Auf der einen Seite muss sie die Inflation bekämpfen, auf der anderen Seite darauf achten, die Konjunktur nicht zu stark abzuwürgen. Ob das gelingt? „Da muss man ein gewisses Fragezeichen dahinter stellen“, sagt Mayr.

Warnzeichen für die Konjunktur

Die von Portfoliomanagerin Kristina Bambach angesprochene inverse US-Zinsstrukturkurve wertet Anleiheexperte Andreas Fitzner als ein „Warnzeichen, dass die konjunkturellen Aussichten nicht besser werden.“ Die Marktteilnehmer rechneten aktuell mit einem kurzfristig starken Zinsanstieg, zum Ende des kommenden Jahres aber schon wieder mit Zinssenkungen. Ob es so komme, sei jedoch von vielen Faktoren abhängig. In Europa stehen die Zeichen ebenfalls auf Zinswende, wenngleich die Straffung weniger stark ausfallen dürfte als in den USA.

Wie sich die steigenden Zinsen auf den Anleihemarkt auswirken dürften, welche konjunkturellen Risiken Anleger noch im Blick behalten sollten und warum selbst eine Rezession für Investoren nicht unbedingt ein „Horrorszenario“ wäre, erfährst du im aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz. Jetzt reinhören!

Foto: Imago Images / Xinhua

Neu in der Mediathek
nach oben