Thorsten Michalik

Thorsten Michalik. Leiter des
ETF-Geschäfts der Deutschen Bank

Deutsche Bank mit Zertifikaten und Optionsscheinen auf DB-X-Trackers ETFs

Je nach Marktmeinung kann der Anleger nun mit Optionsscheinen sowie mit sogenannten Waves und Waves XXL-Scheinen gehebelt auf steigende oder fallende ETF-Notierungen setzen. Aufgrund der Hebelfunktion werden hierbei die Kursbewegungen der zugrundeliegenden Indexfonds um ein Vielfaches verstärkt. Mit einem Wave-Call oder Wave-Put partizipiert der Anleger überproportional an steigenden beziehungsweise fallenden Kursen eines Basiswertes. Im Unterschied zu Optionsscheinen gibt es hier eine Knock-Out-Schwelle, die bei Wave-Calls unterhalb und bei Wave-Puts oberhalb des Kurses des Basiswertes liegt. Wird diese Schwelle berührt beziehungsweise unterschritten (Wave-Calls) oder überschritten (Wave-Puts), endet die Laufzeit sofort. Der Wave-Call oder Wave-Put ist dann wertlos. Im Gegensatz zu Waves haben die Wave XXL-Scheine eine unbegrenzte Laufzeit. Sie können jedoch ebenso wie normale Waves ausgeknockt werden, falls irgendwann während der Laufzeit der sogenannte Stop-Loss-Level berührt beziehungsweise unter- oder überschritten wird. Im Gegensatz zu normalen Waves erhält der Anleger hier jedoch üblicherweise eine kleine Rückzahlung. Der beim Kauf eines Waves oder eines Wave XXL angegebene Hebel bleibt für den Anleger während der ganzen Haltedauer des Anlageproduktes konstant. Für weniger risikofreudige Anleger bietet die Deutsche Bank Diskontzertifikate mit Laufzeitende Juni 2010 auf dieselben DB X-Tracker ETFs an. Die Produkte gewähren einen Rabatt auf den aktuellen Indexstand. So entsteht ein gewisser Risikopuffer bei Kursrückgängen des Basiswertes. Außerdem bietet die Deutsche Bank Put- und Call-Optionsscheine mit Laufzeitende Dezember 2009 und Juni 2010 auf die sieben DB X-Trackers ETFs an. Einen Überblick über die unterliegenden ETFs sowie die Hebel und Rahmendaten der darauf basierenden Waves und Waves XXL zum 30. September 2009 finden Sie hier

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