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Deutsche-Bank-Tochter DWS: Bestes Aktienjahr seit 2005

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Insgesamt 108 Milliarden Euro verwaltete die DWS im Jahr 2009. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr.

Besonders viel Geld floss dabei in Aktienfonds: Mit knapp 6 Milliarden Euro sahnte die Gesellschaft nach eigenen Angaben rund 60 Prozent des Neugeschäfts der gesamten Branche ab. Durch diese hohen Zuflüsse sowie eine positive Wertentwicklung vieler Fonds stieg das Aktienfondsvolumen um 18 Milliarden Euro auf über 63 Milliarden Euro an.

Die Rentenfonds schnitten zwar etwas schlechter ab, konnten aber zumindest die massiven Abflüsse vom Krisenjahr 2008 wettmachen. Rund 3,4 Milliarden Euro zahlten Anleger 2009 per Saldo in Rentenprodukte der Fondsgesellschaft ein. Das lag hauptsächlich an zwei im Frühjahr 2009 eingeführte Produktfamilien: „Renten Direkt“ und „Rendite Garant“. Sie sammelten zusammen über 3,5 Milliarden Euro ein. Geldmarktfonds blieben hingegen angesichts der weltweit niedrigen Zinsen unbeliebt.

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Bei ihrer Produktstrategie setzt die DWS zukünftig auf Kernprodukte. Die Zeit der häufig wechselnden Innovation sei vorbei, erklärte Ingo Gefeke, weltweiter Leiter Vertrieb- und Produktmanagement der DWS. „Wir wollen klar definierte Produktprofile und Lösungen, die unsere Kunden dauerhaft wollen und brauchen, zum Beispiel Schwellenländerfonds, Trendfonds, Laufzeitfonds und Lösungen für die Altersvorsorge“, so Gefeke.

Im vergangenen Jahr hat die Gesellschaft 475.000 Rentenfondsprodukte sowie 895.000 Policen verkauft. 59 Prozent aller 2009 abgesetzten Riesterfondsverträge stammen laut Gefeke aus dem Hause DWS.

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