In einer Telefonkonferenz mit Analysten, an der auch Führungskräfte der Pimco-Mutter Allianz teilnahmen, sagte Hodge, dass die Management-Veränderungen bei einigen Kunden Überprüfungen ausgelöst hätten. Es sei zu früh, um Abflüsse bei dem Bondmanager abzuschätzen, erklärte Hodge.

Anders sehen das die Analysten der Deutschen Bank. Sie rechnen damit, dass die Kunden in den kommenden zwei Jahren 266 Milliarden US-Dollar aus Pimco-Fonds abziehen. Damit würde das verwaltete Vermögen um rund 20 Prozent schrumpfen.

Auch für den Mutterkonzern Allianz werden die Abflüsse Konsequenzen haben, sind die Deutsche-Bank-Analysten überzeugt. Sie prophezeien der Allianz einen Gewinnrückgang von rund 2 Prozent.