Deutsche Bank übernimmt russischen Asset Manager

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Wie die Bank mitteilte, wurde ihr Anteil an der russischen UFG Asset Management von 40 Prozent auf 100 Prozent aufgetockt. Einen Preis nannte das Institut nicht.

Die Übernahme habe zwei Vorteile. Die Marktposition ihrer Fondstochter DWS werde erstens gestärkt. Zweitens bekämen ihre Kunden einen besseren Zugang zu russischen Anlagen. Mit einem verwalteten Vermögen von 370 Millionen Euro gehört UFG zu den zehn größten Asset Managern in Russland. 2008 erwarb die Deutsche Bank einen 40-prozentigen Anteil an dem russischen Unternehmen. Florian Fenner wurde seinerzeit als Geschäftsführer der Gemeinschaft Deutsche UFG Capital Management berufen. Diese Position wird er auch nach der kompletten Übernahme durch die Deutsche Bank beibehalten.

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