Deutsche Fonds kommen ungeschoren davon

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Der heimische Fondsmarkt ist von der europaweiten Krise der Investmentbranche vergleichsweise gering betroffen. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Fondsanalysten Lipper Feri hervor. Während deutsche Fonds im Juli mit erwarteten 2,1 Milliarden Euro die höchsten Mittelzuflüsse verzeichnen, konnte für Gesamteuropa  ein Minus von 38,1 Milliarden Euro festgestellt werden. Am europaweiten Anlagevolumen 3,5 Billionen Euro haben deutsche Fonds einen Anteil von 12,6 Prozent.

„Seit dem Ausbruch der Subprimekrise zogen Europas Anleger mehr als 200 Milliarden Euro aus ihren Fonds ab“, erklärt Feri-Analystin Bella Caridade-Ferreira. „Um ihre Bilanzen zu bereinigen, schichteten viele Banken die Gelder ihrer Kunden in Sparkonten um.“ In Deutschland kommen die Fondsgelder als Sondervermögen nicht in die Bankbilanzen.

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