Deutsche Nebenwerte für Acatis-Fonds Christoph Gebert heuert bei Ehrke & Lübberstedt an

Christoph Gebert managt ab sofort deutsche Aktien für den Finanzdienstleister Ehrke & Lübberstedt. Die Lübecker beraten zwei Acatis-Fonds.  | © Ehrke & Lübberstedt

Christoph Gebert managt ab sofort deutsche Aktien für den Finanzdienstleister Ehrke & Lübberstedt. Die Lübecker beraten zwei Acatis-Fonds. Foto: Ehrke & Lübberstedt

Christoph Gebert arbeitet seit 1. Januar 2019 als Senior-Fondsmanager für Ehrke & Lübberstedt. Bei der Lübecker Investmentboutique wird sich der 42-Jährige um deutsche Aktien mit Fokus auf Small & Mid Caps kümmern. Ehrke & Lübberstedt berät die Acatis Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft bei dem Aktienfonds Acatis Aktien Deutschland Elm und dem Mischfonds Acatis Elm Konzept.

Gebert leitete zuvor bei Warburg Invest rund sieben Jahre den deutschen Nebenwertefonds Warburg Small & Mid Caps Deutschland. Davor war er 10 Jahre als Senior-Fondsmanager für die Oppenheim ACA tätig, eine auf europäische Nebenwerte fokussierte Investmentfirma. Gebert studierte Wirtschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe Universität mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann. Der 42-Jährige hält die Titel Certified EFFAS Financial Analyst (DVFA) and Chartered Financial Analyst (CFA).

Für den Aktienfonds von Acatis sucht Ehrke & Lübberstedt aktiv antizyklisch auf Basis der Value-Strategie von Warren Buffett nach unterbewerteten Titeln jeder Größenordnung. Bei Small Caps, von denen viele noch nicht ausreichend untersucht seien, betreiben die Lübecker den Angaben zufolge eine eigene Marktforschung, besuchen Unternehmen und sprechen mit der Geschäftsführung. In einer hauseigenen Datenbank würden zudem für alle Unternehmen eigene Kennzahlen hergeleitet, die Aussagen über die Bilanz- und Ertragsstärke eines Unternehmens vermitteln.

Bei der Auswahl der Titel konzentriere sich das Portfoliomanagement auf unterbewertete Weltmarktführer in Nischenmärkten. Diese starke Ausrichtung auf Weltmarktführer soll die Abhängigkeit vom deutschen Markt verringern, weil die Unternehmen nicht auf diesen beschränkt sind. Um solche Titel zu finden, werden im Investmentprozess Bilanzstärke, Unternehmensbewertung, Management, Marktstellung und Event als Filter angewandt.